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Flyeralarm und der DFB: Der Helm kommt zu spät

Die Würzburger Kickers und ihr Sponsor geben kein gutes Bild ab - 12.04.2021 17:31 Uhr

Notbremse oder nicht: Über diese Szene wurden die Kickers wütend.

11.04.2021 © Sportfoto Zink / Daniel Marr, Sportfoto Zink / Daniel Marr


Was das denn sei, dieser Abstiegskampf, hat der Trainer Thomas Tuchel einst gefragt. Und: Ob man da Helme aufsetzen müsse? Es scheint ratsam zu sein, zumindest wenn man sich die Würzburger Kickers so ansieht. Die versuchen sich in der 2. Liga relativ erfolglos an der Übung, vielleicht weil die Helme fehlen.

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"Wenn du immer wieder Schläge auf den Kopf kriegst", sagte Kickers-Sportvorstand Sebastian Schuppan jetzt bei Sky, "da brodelt es in dir." Mit den Schlägen meinte er aber gar nicht die vielen Niederlagen oder die ständigen Trainerwechsel. Er meinte die angeblich elf schweren Fehlentscheidungen, die sich Schiedsrichter in dieser Saison schon zuungunsten der Kickers geleistet haben. Mit Brodeln alleine war es da nach dem Spiel gegen den Club nicht mehr getan. Da war gerade der Nürnberger Lukas Mühl nicht vom Platz geflogen und hatte sich deshalb Kickers-Chef Thorsten Fischer zu einer öffentlichen Ansage gezwungen gesehen. Die Werbeverträge seiner Firma Flyeralarm mit dem Deutschen Fußball-Bund will er nicht verlängern. Der Grund: die Fehlentscheidungen der Schiedsrichter. Er habe den "Glauben an seriöses Geschäftsgebaren verloren", ließ Fischer mitteilen.

Nunja. Was wirklich nicht sonderlich seriös klingt: Wenn einer denkt, dass er sich mit Millionenzahlungen vor Fehlentscheidungen hätte schützen können. Das wirkt eher so, als hätte einer schon vor sehr langer Zeit vergessen, den Helm aufzusetzen.

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Der 1. FC Nürnberg verpasst beim Tabellenletzten am Dallenberg den Befreiungsschlag und steckt weiter im Abstiegskampf fest. Gegen die Würzburger Kickers können die Mittelfranken wenig glänzen, was sich in den Einzelkritiken von Sportredakteur Wolfgang Laaß widerspiegelt.


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