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Fokussiert in Darmstadt: Kleeblatt plant Auswärtssieg

Weiß-Grünen reisen fast vollzählig ans Böllenfalltor - 15.04.2021 15:23 Uhr

Verbüßt: Mergim Mavraj (rechts) hat seine Gelb-Sperre abgesessen. Der Abwehrchef darf in Darmstadt wieder spielen.

21.03.2021 © Sportfoto Zink / Melanie Zink, Sportfoto Zink / Melanie Zink


Manchmal tut eine Pause ganz gut, manchmal passt sie weniger ins Konzept. Letzteres gilt für die Pause, die der Spielvereinigung Greuther Fürth in den vergangenen Tagen ungeplant zuteil wurde. Da der SV Sandhausen in Quarantäne musste, durfte das Kleeblatt der Konkurrenz in der zweiten Liga am vergangenen Wochenende nur zuschauen. Das Duell fiel aus, ist aber nun neu terminiert. Das Treffen mit dem SV Darmstadt 98 findet am Freitag (18.30 Uhr/Live-Ticker nordbayern.de) wie vorgesehen statt. Fürth geht mit guten Nachrichten, einer positiven Auswärtsbilanz und nicht ganz so guten Erinnerungen auf die Reise nach Südhessen.

Barry arbeitet sich heran

Das Kleeblatt ist nach wie vor die beste Auswärtself der zweiten Liga, stellte mit acht Siegen in der Fremde innerhalb einer Saison einen neuen Vereinsrekord auf und hat kaum Personalsorgen vor dem Gastspiel bei den Lilien. Innenverteidiger Abdourahmane Barry absolvierte nach seiner Sprunggelenksverletzung wieder Teile des Mannschaftstrainings, in das er in der nächsten Woche wieder voll integriert werden soll. Alle andern Fürther sind fit und Abwehrchef Mergim Mavraj nach verbüßter Gelb-Sperre auch wieder einsetzbar.

 Erfreut: Bis auf Abdourahmane Barry stehen Fürths Trainer Stefan Leitl alle Spieler zur Verfügung.

03.04.2021 © Sportfoto Zink / Melanie Zink, Sportfoto Zink / Melanie Zink


Mit Darmstadt sieht die Spielvereinigung allerdings auch den Gegner wieder, der ihr die höchste Saisonniederlage zugefügt an. Die Erinnerungen an die Lilien sind nicht ganz so toll, obwohl Fürth offensiv nicht so schlecht spielte, defensiv aber zu nachlässig war. "Das war ein No-Go", so Fürths Coach Stefan Leitl damals wie heute. Etwas, das sich nicht wiederholen soll. Kollektiv defensiv besser arbeiten, das verlangt Leitl von seiner Mannschaft am Böllenfalltor.

Verletzungssorgen in Darmstadt

Dort wartet ein Gegner mit Verletzungssorgen, die auch die Torhüter betreffen. Doch sicher sind die im Raum stehenden Ausfälle nahezu alle nicht. Weswegen es rein spekulativ ist, wie geschwächt die Gastgeber tatsächlich auf dem Platz gehen werden.

Ihr Trainer sieht in jedem Fall Fürth in der Bringschuld, wie Leitl zu berichten weiß, das aber umgehend ein wenig korrigiert. "Markus Anfang hat gesagt, dass wir gewinnen müssen. Das stimmt nicht, aber wir wollen gewinnen", sagt Leitl.

"Wir haben gesehen, was für ein Brocken das ist"

Gleichzeitig warnt er vor dem Gegner. "Wir haben bei dem Hamburg-Spiel gesehen, was für ein Brocken auf uns zukommt. Das ist eine gute Mannschaft mit individuell hervorragender Qualität und mit einem klaren Plan. Mittlerweile sind sie auch defensiv stabiler", beschriebt Leitl den Kontrahenten. Außerdem gibt es bei Darmstadt eine Besonderheit.

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"Sie spielen ein bisschen anders als viele in der zweiten Liga", so Leitl. Bei Darmstadt rücken die Außenverteidiger oft ein, um im Zentrum Überzahl zu erzielen. Die meisten anderen Teams ersuchen eher, das Spiel breit zu machen.

"Die Tabelle ist nicht aussagekräftig"

Darauf gilt es sich nun zu konzentrieren, nicht auf andere Dinge. "Die Tabelle ist wenig aussagekräftig", findet Leitl angesichts des Terminchaos, das längst eingetreten ist. Ein Blick auf das Klassement und ein damit verbundener Rückschluss auf den Stand und die Chancen im Aufstiegsrennen, ist kaum seriös möglich. Zu viel wird noch nachgeholt, zu viel ist noch vage. Und außerdem ist völlig unklar, ob sich noch weitere Verschiebungen ergeben werden. Da schaut man lieber auf sich. "Regeneration und dann spielen, spielen, spielen", skizziert Leitl die nächsten Wochen. Den Fokus auf sich selbst legen - und sehen, was passiert.


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