Frankenderby im Pokal: So tippen die Promis

13.12.2011, 17:41 Uhr
Torwart Andreas "Andi" Köpke absolvierte von 1986 bis 1994 264 Erstligaspiele für den Club, in denen er sogar zwei Treffer erzielte. In der Rückrunde 1998/99 spielte er ab der Winterpause wieder in der Erstligamannschaft (16 Einsätze), stieg mit dieser aber ab. Köpke war 45 Mal für die Nationalmannschaft im Einsatz.
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Andreas Köpke

© Matejka

Helmut Hack, Präsident der SpVgg Fürth, ist nach einer Grippe wieder gesund und wird am Dienstag im Stadion sein. „Endlich wieder mal ein Derby, auf das sich ganz Franken freut“, schwärmt der Vestenbergsgreuther. „Das Spiel bewegt alle und von der Rivalität lebt das Ganze ... Wir haben eigentlich eine dankbare Rolle inne". Nürnberg sei als Erstligist favorisiert und nicht so schlecht wie der Tabellenstand aussagt. Mit dem nötigen Willen und etwas Glück könnte ein Sieg der Fürther gelingen. Auf ein genaues Ergebnis wollte sich Hack aber nicht festlegen.
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Helmut Hack

Helmut Hack, Präsident der SpVgg Fürth, ist nach einer Grippe wieder gesund und wird am Dienstag im Stadion sein. „Endlich wieder mal ein Derby, auf das sich ganz Franken freut“, schwärmt der Vestenbergsgreuther. „Das Spiel bewegt alle und von der Rivalität lebt das Ganze ... Wir haben eigentlich eine dankbare Rolle inne". Nürnberg sei als Erstligist favorisiert und nicht so schlecht wie der Tabellenstand aussagt. Mit dem nötigen Willen und etwas Glück könnte ein Sieg der Fürther gelingen. Auf ein genaues Ergebnis wollte sich Hack aber nicht festlegen. © Wolfgang Zink

 Martin Bader, FCN-Sportchef, hat nach dem tollen 3:0-Auswärtssieg in Leverkusen den nächsten Sieg eingeplant: "Wir gehen das Ganze optimistisch an. Ob der Sieg dann 1:0 ausfällt oder höher, wird sich zeigen."
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Martin Bader

Martin Bader, FCN-Sportchef, hat nach dem tollen 3:0-Auswärtssieg in Leverkusen den nächsten Sieg eingeplant: "Wir gehen das Ganze optimistisch an. Ob der Sieg dann 1:0 ausfällt oder höher, wird sich zeigen." © Zink

Ein Pokalderby kurz vor Weihnachten - was sagt das Christkind dazu? "Am liebsten wäre mir aus fränkischer Sicht natürlich ein Unentschieden. Da aber leider nur eine Mannschaft weiterkommen kann, schlägt mein Herz als Nürnberger Christkind dann doch für den Club. Ich tippe auf ein 2:1 für den FCN in der regulären Spielzeit. Viel Glück wünscht das Nürnberger Christkind!"
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Das Nürnberger Christkind

© News5

Kurz und knapp ist die Prognose von Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung: "Die Spielvereinigung hat wenig zu verlieren und viel zu gewinnen. Also 3:1 für Fürth."
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Thomas Jung

© Wolfgang Zink

Auf dem Rückweg von der Premiere des neuen Hollywood-Blockbusters "Mission:Impossible - Phantom Protokoll" in München ließ uns Nürnbergs Promi-Bodyguard Peter Althof wissen: "Es wird sicherlich spannend. 2:2 in der regulären Spielzeit und dann 8:7 im Elfmeterschießen. Für den Club natürlich. Die nächste Runde ist uns sicher und vielleicht holen wir sogar den Pokal."
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Peter Althof

Auf dem Rückweg von der Premiere des neuen Hollywood-Blockbusters "Mission:Impossible - Phantom Protokoll" in München ließ uns Nürnbergs Promi-Bodyguard Peter Althof wissen: "Es wird sicherlich spannend. 2:2 in der regulären Spielzeit und dann 8:7 im Elfmeterschießen. Für den Club natürlich. Die nächste Runde ist uns sicher und vielleicht holen wir sogar den Pokal." © Archiv/Grundmann

Was sagt der ehemalige Landesvater? Günther Beckstein, vormals bayerischer Ministerpräsident, setzt auf den Favoriten: "Der Club gewinnt 6:5 nach Elfmeterschießen.  Nach regulärer Spielzeit steht es 1:1, keine Tore in der Verlängerung. Für beide Mannschaften ist das Derby besonders wichtig, für Fürth kommt der Underdog-Effekt dazu. Im Elfmeterschießen ist die Routine des Clubs ausschlaggebend."
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Günther Beckstein

Was sagt der ehemalige Landesvater? Günther Beckstein, vormals bayerischer Ministerpräsident, setzt auf den Favoriten: "Der Club gewinnt 6:5 nach Elfmeterschießen. Nach regulärer Spielzeit steht es 1:1, keine Tore in der Verlängerung. Für beide Mannschaften ist das Derby besonders wichtig, für Fürth kommt der Underdog-Effekt dazu. Im Elfmeterschießen ist die Routine des Clubs ausschlaggebend." © dpa

Chico Vogt, der Zeugwart des FCN, fiebert bei jedem Spiel mit, besonders aber am Dienstag: "Ich tippe das gleiche Ergebnis wie im letzten Derby-Heimspiel. Wir gewinnen 2:1, denn Erstklassigkeit schlägt Zweitklassigkeit."
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© dpa

Er ist ein grün-weißes Urgestein: Roland Kastner, Ex-Bundesligaspieler und Inhaber eines Sportgeschäfts in Fürth, setzt natürlich auf die SpVgg:"3:1 für das Kleeblatt! Da bin ich wirklich ganz zuversichtlich. Fürth kann frei aufspielen, der Club kann sich nur blamieren. Momentan muss man sich ja vor dem Club eh nicht fürchten..."
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Roland Kastner

© Winckler

Udo Rauh, der Busfahrer des 1. FC Nürnberg kennt fast jeden Autobahnkilometer - und das Ergebnis am Dienstag:"Das Derby geht 2:0 für uns aus, weil wir überhaupt keinerlei Diskussionen aufkommen lassen."
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© Matejka

Auch Filmstar Elke Sommer (hier beim Altstadtfest 2010) fiebert dem Derby entgegen. Trotz räumlicher Distanz weiß sie überraschend gut Bescheid: "Ein warmes Hallo aus Hollywood.  Mein Tipp ist 2:1 für den Club. Ich bin seit meiner Jugend ein Fan der Cluberer und habe ihn immer verfolgt. Ich muss aber auch die hervorragende Saison der Fürther in der 2. Liga anerkennen und denke daher, dass das Spiel sehr spannend und eng wird. Hoffentlich treffen sich beide Vereine nächstes Jahr zum Derby in der Bundesliga. Wäre toll."
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Elke Sommer

© Stefan Hippel

Wolfgang Dengler (37), Mitbetreiber des Club Stereo und der Mono Bar in Nürnberg sowie Neu-Ronhofer, hat gute Argumente dafür, dass Fürth gewinnt: „Der Club steht in der Liga mit dem Rücken zur Wand. Wenn jetzt auch noch das Derby verloren geht, dürfen die Spieler auf Jahre hinaus keine Bratwürste mehr am Christkindlesmarkt verkaufen. Das macht natürlich Angst. Und mit Angst ist kein Spiel zu gewinnen. Deshalb 3:1 für Fürth. Und falls es mit dem Sieg nicht klappen sollte: Mit dem „got luck?“-Helm kann man sich dann trotzdem noch sehen lassen – in Fürth zumindest.“
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Wolfgang Dengler

Wolfgang Dengler (37), Mitbetreiber des Club Stereo und der Mono Bar in Nürnberg sowie Neu-Ronhofer, hat gute Argumente dafür, dass Fürth gewinnt: „Der Club steht in der Liga mit dem Rücken zur Wand. Wenn jetzt auch noch das Derby verloren geht, dürfen die Spieler auf Jahre hinaus keine Bratwürste mehr am Christkindlesmarkt verkaufen. Das macht natürlich Angst. Und mit Angst ist kein Spiel zu gewinnen. Deshalb 3:1 für Fürth.
Und falls es mit dem Sieg nicht klappen sollte: Mit dem „got luck?“-Helm kann man sich dann trotzdem noch sehen lassen – in Fürth zumindest.“ © Lisa Hahn

Rainer Zietsch, Leiter des NachwuchsLeistungsZentrum des 1. FCN, setzt - schon allein um der Stimmung willen - auf einen Heimsieg zum Jahresende: "Ich tippe 2:1, weil sich die Mannschaft der Bedeutung des Spiels bewusst ist und mit einem Sieg sich und den Fans einen versöhnlichen Jahresabschluss bescheren kann."
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Rainer Zietsch

Rainer Zietsch, Leiter des NachwuchsLeistungsZentrum des 1. FCN, setzt - schon allein um der Stimmung willen - auf einen Heimsieg zum Jahresende: "Ich tippe 2:1, weil sich die Mannschaft der Bedeutung des Spiels bewusst ist und mit einem Sieg sich und den Fans einen versöhnlichen Jahresabschluss bescheren kann." © Roland Fengler

Pokalderby im Frankenstadion - da freut sich auch Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly (hier beim Stadionbesuch mit Ehefrau Petra): „Der FCN gewinnt gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth 2:1. Warum? Wir haben einfach die bessere Mannschaft, die auch in der Lage ist, die Entscheidung in der regulären Spielzeit herbeizuführen. Verlängerung oder Elfmeterschießen wird es deshalb nicht geben.“
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Ulrich Maly

© Sportfoto Zink

Metzger, Heeresflieger, Chef von Hax'n Liebermann und Aufsichtsratvorsitzender beim FCN: Fritz Stahlmann (hier beim Grillen mit den Clubprofis auf dem Chriskindlesmarkt) freut sich auf den Pokalschlager: "Wir haben zwar momentan einen kleinen Durchhänger, aber ein Derby ist ja immer was besonders. Wir müssen gegen Fürth das Spiel machen, gerade zuhause. Die SpVgg ist natürlich konterstark, aber wir dürfen keine Angst haben, wir sind schließlich der Bundesligist. Ich denke wir brauchen keine Verlängerung, wir gewinnen 3:2."
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Fritz Stahlmann

© Zink

Drei im Weggla und drei für den Club. Werner Behringer, Besitzer des Bratwursthäusle (links im Bild, zusammen mit Gregor Lemke) ist optimistisch, wenn es um seinen Club geht: "Nach den Problemen in der Liga braucht der Club dringend ein Erfolgserlebnis. Das wissen die Fans, das wissen die Spieler. Deshalb tippe ich 3:1 für den Club!"
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Werner Behringer

Drei im Weggla und drei für den Club. Werner Behringer, Besitzer des Bratwursthäusle (links im Bild, zusammen mit Gregor Lemke) ist optimistisch, wenn es um seinen Club geht: "Nach den Problemen in der Liga braucht der Club dringend ein Erfolgserlebnis. Das wissen die Fans, das wissen die Spieler. Deshalb tippe ich 3:1 für den Club!" © Harald Sippel

Für Heiko Preischl, Geschäftsführer der Mono Bar, wird der 20. Dezember ein Feiertag, aber aus anderen Gründen wie für seinen Kollegen Wolfgang Dengler: "Das Spiel geht 2:1 aus, natürlich für den Club. Es wird aber ganz knapp, weil die Fürther nichts zu verlieren haben. Sie spielen in Nürnberg und sind dann richtig heiß. Außerdem sind sie in hervorragender Verfassung. Eigler wird jedenfalls kurz vor knapp den Siegtreffer schießen, dann ist Fürth weg und das ist unser Tor nach Europa."
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Heiko Preischl

Für Heiko Preischl, Geschäftsführer der Mono Bar, wird der 20. Dezember ein Feiertag, aber aus anderen Gründen wie für seinen Kollegen Wolfgang Dengler: "Das Spiel geht 2:1 aus, natürlich für den Club. Es wird aber ganz knapp, weil die Fürther nichts zu verlieren haben. Sie spielen in Nürnberg und sind dann richtig heiß. Außerdem sind sie in hervorragender Verfassung. Eigler wird jedenfalls kurz vor knapp den Siegtreffer schießen, dann ist Fürth weg und das ist unser Tor nach Europa." © Lisa Hahn

In Sachen Prognosen muss doch gerade einer wie er richtig liegen:  Christian Möckel , früher Profispieler, heute Chefscout beim 1. FC Nürnberg, setzt auf ein knappes 2:1. "Weil wir Heimvorteil genießen und als Bundesligist die Favoritenrolle ausfüllen. Trotzdem werden wir die Fürther nicht unterschätzen."
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Christian Möckel

© Archiv

Horst Weyerich hat bei beiden Vereinen gespielt und ist sich nicht sicher, wer ins Viertelfinale einziehen wird. "Auf ein exaktes Resultat möchte ich mich nicht festlegen. Ich sage, nach Verlängerung gewinnt der Glücklichere. Für mich als Spieler war das Derby damals nicht so besonders wie für die Fans. Eigentlich war es immer ein ganz normales Punktspiel."
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Horst Weyerich

Horst Weyerich hat bei beiden Vereinen gespielt und ist sich nicht sicher, wer ins Viertelfinale einziehen wird. "Auf ein exaktes Resultat möchte ich mich nicht festlegen. Ich sage, nach Verlängerung gewinnt der Glücklichere. Für mich als Spieler war das Derby damals nicht so besonders wie für die Fans. Eigentlich war es immer ein ganz normales Punktspiel." © Bernd Hafenrichter

Früher Stürmer, heute Lehrer: Harald Ebner lief viele Jahre für die SpVgg im Angriff auf - und auch mal kurz für den FCN.  Sein Herz schlägt aber für das Kleeblatt: "Das wird eine ganz enge Sache. Nach 90 Minuten steht es 1:1, keine Tore in der Verlängerung, Das Elfmeterschießen gewinnt Fürth 4:3. Warum? Weil sie weniger Druck haben. Das Spiel schau ich mir zuhause an. Das will ich alleine genießen.
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Harald Ebner

© Kögler

In der Küche ist er Frankens Bester, doch in Sachen Fußballderby ist Fernsehkoch Alexander Herrmann ratlos. Die Redaktion erreichte nur eine Mail: "Herr Herrmann hat einfach keine Idee wie das ausgehen könnte … zu unvorhersehbar der Pokal..."
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Alexander Herrmann

© Fengler

Komiker Klaus Karl Kraus wird in Sachen Frankenderby ganz ernst: "Da blutet einem als fränkischer Aboriginell schon das Herz. Aber, es kann nun mal blos a fränkischer Verein weiterkumma, aber so knapp wie nu nie a  Pokalspiel auf der Welt ausganga iss. Ich hab des Spiel nach der Verlosung so tramt: Nach 90 Minuten stehts 2:2. Nach Verlängerung stehts 3:3. Und im  Elfmeter-Schießn stehts nach vier Schützn 7:7. Der Glubberer Schäfer verwandelt zum 8:7 und beim letzten Fürther Schützn passiert was Ungeheueres, habbi tramt.
Der Färther haut so drauf, dass dem Ball beim Schuß glatt die Luft ausgeht.
Die halbleere Lederhülln verändert abenteuerlich die Schußbahn und landet
als kaputte Blunsn im Tor vom Raphael Schäfer. Des Stadion ist atemlos und der Schiedsrichter gibt nach langer Beratung mir seini Kollegen ein halbes Tor.
Endstand 8:7,5  - die Glubberer sind weiter.
Und im Finale batsch mer die Bayern 3:0, wie scho amol - des habbi fei a
tramt.
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Klaus Karl Kraus

Komiker Klaus Karl Kraus wird in Sachen Frankenderby ganz ernst: "Da blutet einem als fränkischer Aboriginell schon das Herz. Aber, es kann nun mal blos a fränkischer Verein weiterkumma, aber so knapp wie nu nie a Pokalspiel auf der Welt ausganga iss. Ich hab des Spiel nach der Verlosung so tramt: Nach 90 Minuten stehts 2:2. Nach Verlängerung stehts 3:3. Und im Elfmeter-Schießn stehts nach vier Schützn 7:7. Der Glubberer Schäfer verwandelt zum 8:7 und beim letzten Fürther Schützn passiert was Ungeheueres, habbi tramt. Der Färther haut so drauf, dass dem Ball beim Schuß glatt die Luft ausgeht. Die halbleere Lederhülln verändert abenteuerlich die Schußbahn und landet als kaputte Blunsn im Tor vom Raphael Schäfer. Des Stadion ist atemlos und der Schiedsrichter gibt nach langer Beratung mir seini Kollegen ein halbes Tor. Endstand 8:7,5 - die Glubberer sind weiter. Und im Finale batsch mer die Bayern 3:0, wie scho amol - des habbi fei a tramt. © PR

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