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Frust beim 1. FCN: "Das war kein Elfmeter"

Den Club beschäftigt ein Pfiff in der Nachspielzeit - 31.10.2020 16:23 Uhr

Diskussionsbedarf: Der 1. FC Nürnberg war unzufrieden mit Schiedsrichter Sven Waschitzki (Zweiter von links).

31.10.2020 © Sportfoto Zink / Daniel Marr, Sportfoto Zink / Daniel Marr


Es war das erste Mal, dass in einem Punktspiel in einer Startformation des 1. FC Nürnberg der Name Köpke auftauchte, seit der großartige Andreas seine Karriere beendet hat. Es war dann Pascal Köpke, der Sohn des einstigen Nationaltorwarts, der bei Eintracht Braunschweig zweimal traf für den 1. FC Nürnberg. Es spielten diese zwei Treffer eines Köpkes für den Club nach dem Spiel aber eine nur untergeordnete Rolle.

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Das lag daran, dass diese zwei Treffer bei der 2:3-Niederlage nicht zum Sieg gereicht hatten. Das lag vor allem aber daran, dass diese Niederlage erst in der Nachspielzeit und nach einem äußerst fragwürdigen Pfiff zustande gekommen war.

Das Videostudium bringt nichts

Der Club war in Braunschweig durch ein Traumtor in Rückstand geraten, hatte sich dann dank Köpke in Führung geschossen bis zur Pause und nach der Pause den Ausgleich quittieren müssen. Nach diesem Ausgleich war ein bis dahin ordentliches Nürnberger Spiel schlechter geworden - eine Niederlage hatte es aber eher nicht verdient, weil auch die Eintracht nicht überzeugen konnte.

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Eine Niederlage aber war es geworden, weil in der Nachspielzeit Lasse Schlüter nach einem Zweikampf mit Lukas Mühl zu Fall gekommen war. Schiedsrichter Sven Waschitzki entschied auf Elfmeter und ließ sich davon auch durch das Studium der Videobilder nicht abbringen. Proschwitz traf zum Sieg vom Elfmeterpunkt.

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Trauriges Motto

Das hätte so nicht passieren dürfen, sagten hernach die Nürnberger - sie meinten ihre eigene Leistung, aber vor allem den Elfmeter. "Wir wären hier auch nach einem 2:2 nicht jubelschreiend rausgegangen", sagte Trainer Robert Klauß. Lukas Mühl sah das ähnlich. Nach einer überlegen geführten ersten Halbzeit und dem vermeidbaren Ausgleich, sagte der Innenverteidiger, "haben wir nicht mehr die notwendigen Lücken gefunden".

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Genau so klar war Mühl in der Analyse des Aufregers der Partie. "Kein Elfmeter", sagte Mühl, "ich wusste, dass er den Elfer will, aber im Mittelfeld wird so eine Situation nicht einmal gepfiffen." Sein Trainer wurde noch deutlicher. "Das ist niemals Elfmeter, auch wenn man sich das zehnmal anguckt. Selbst wenn da ein minimaler Kontakt ist, ist der halt längst nicht ursächlich fürs Hinfallen", sagte Klauß.

Ändern konnten sie daran bloß auch nichts mehr. Weshalb Köpke dann noch einmal das Motto des Nachmittags ausgeben musste: "Alle sind heute sehr sauer und sitzen mit hängenden Köpfen in der Kabine." Und das trotz einer eigentlich gelungenen Premiere.


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