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Fürth: Azzouzi redet Team stark

Kleeblatt vor dem Hit in Frankfurt - 08.12.2011 19:32 Uhr

Würde am liebsten nach dem Spiel bei Eintracht Frankfurt so entspannt lächeln wie auf diesem Foto: Fürths Manager Rachid Azzouzi, links neben Trainer Mike Büskens.

08.12.2011 © Wolfgang Zink


Zum Glück wird ein Fußballspiel aber noch immer auf dem Rasen entschieden, zumindest das darf vor dem Zweitliga-Knaller am Montag beim Tabellenzweiten Eintracht Frankfurt etwas hoffnungsvoll stimmen.

Geht es nach den bisherigen Ergebnissen in den direkten Aufeinandertreffen mit den potenziellen Aufsteigern aus Düsseldorf, Frankfurt und St. Pauli liest sich die Ausbeute der Fürther nicht gerade überwältigend. Zu Hause gegen Frankfurt? 2:3 verloren. Auswärts in Düsseldorf? 1:2 verloren. In St. Pauli? Trotz Führung in Unterzahl in letzter Minute noch ein 2:2-Unentschieden gerettet.

Und nun muss die Spielvereinigung zum Rückrundenauftakt beim Immermalwieder-Erstligisten Frankfurt antreten, der seine letzten fünf Auftritte vor eigenem Publikum allesamt gewonnen und von den acht Heimspielen gegen Fürth erst eines verloren hat. „Frankfurt ist Favorit“, sagt denn auch SpVgg-Manager Rachid Azzouzi nicht unbedingt überraschend, schränkt aber ein: „Wir haben Respekt, aber keine Angst. Wir werden unsere Chance suchen.“

In Fürth klammern sie sich an den Auftritt nach der Pause in Düsseldorf. Da mobilisierte die Mannchaft alle Kräfte nach einer völlig verschlafenen ersten Hälfte und einem 0:2-Rückstand, überzeugte spielerisch vollauf, glaubte aber zu spät an ihre Chance. „Eine sensationelle Reaktion“, findet Azzouzi, der deshalb „keine Krise daraus machen“ will.

Spielerisch, so hatten es die Protagonisten des Tabellendritten auch bei dem bereits in die erste Liga gelobten Tabellenführer aus Düsseldorf offenbart, können sie jeden Gegner dominieren. Allein, ihnen fehlt bisweilen der Glaube, lässt Azzouzi durchblicken. „Man hat gesehen, was möglich ist, wenn sich die Mannschaft ihrer Stärken bewusst ist. Nur weiß sie manchmal gar nicht, wie gut sie eigentlich ist und was sie kann.“

Florian Pöhlmann

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