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Fürth-Keeper Burchert: "Wir hatten die Chance zu gewinnen"

Nach der bitteren Pleite gegen Bochum sind sich alle einig: Da war mehr drin - 14.04.2019 17:39 Uhr

Auch gegen den VfL Bochum ein starker Rückhalt: Sascha Burchert hielt sein Kleeblatt lange im Spiel, doch am Ende fuhren die Fürther ohne Punkt nach Hause. © Sportfoto Zink / WoZi


Stefan Leitl (Kleeblatt-Trainer): "Ich denke, wir haben ein sehr wildes Spiel in beide Richtungen gesehen mit sehr vielen Torraumaktionen in beiden Halbzeiten. Wir hatten zweimal den Moment auf unserer Seite, haben es leider verpasst, nachzulegen. Wir haben keine Ruhe ins Spiel bekommen. So müssen wir am Ende eine sehr bittere und unnötige Niederlage hinnehmen."

Robin Dutt (Bochum-Trainer): "Wir kamen früh in Rückstand nach diesem Eckball. Das ist normalerweise eine Situation, die nicht gerade gut ist für das Selbstvertrauen. Aber wir haben nach dem 0:1 bis zum 2:1 unsere beste Phase des Spiels gehabt. Dann kommt das Tor, als wir eigentlich gut im Spiel waren. Es war von beiden Seiten ein sehr wildes Spiel. Ich glaube wir sind uns alle einig, dass der Ball bis zum Schluss sowohl bei uns, als auch bei Fürth reinrutschen kann. Dieses Mal konnten wir den Treffer erzielen und am Ende sind wir der glückliche Sieger."

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Sascha Burchert (Kleeblatt-Keeper): "Fußballerisch hatten wir heute viele gute Aktionen, aber leider hatten wir dann auch immer solche Ballverluste drin, die uns das Leben ein bisschen schwer gemacht haben. Wir waren in der Phase, wo du den Gegner killen kannst und dann kriegen wir dieses Abseitstor. Das soll aber keine Ausrede sein, das müssen wir vorher einfach besser machen. Trotzdem müssen wir es gegen den Ball wieder genauso machen, wie wir es zu Beginn unter dem neuen Trainer gemacht haben. Dass Du das Spiel heute noch verlierst ärgert jeden, weil wir die Chance hatten, zu gewinnen."

Rachid Azzouzi (Geschäftsführer Sport beim Kleeblatt): "Wir müssen das Spiel gewinnen, ich wär heute schon mit einem Unentschieden nicht zufrieden gewesen, weil die Mannschaft phasenweise sehr, sehr gut gespielt hat, sich viele Chancen herausgespielt hat, zwei Tore gemacht hat, die normalerweise reichen müssen. Da müssen wir versuchen, diese Gegentore zu vermeiden und das Spiel über die Bühne zu bringen, das haben wir leider mit der letzten Aktion nicht hinbekommen."

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