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Gäubodenvolksfestcup: Ice Tigers verlieren im Finale knapp gegen Wolfsburg

Jonas Langmannstand für die Nürnberger im Kasten - 18.08.2019 18:38 Uhr

Nach einem spannenden Schlussdrittel erzielte Chris Brown 50 Sekunden vor Schlusspfiff den Ausgleich (1:1). Beim Penaltyschießen hatten die Nürnberger dann weniger Glück. Wolfsburg durfte nach einem 2:1 den Pokal mit nach Hause nehmen. Die Ice Tigers fuhren nicht nur mit einer Niederlage, sondern auch mit zwei verletzten Stürmern zurück.


Nach dem frühen Tor von Eric Valentin in der zweiten Minute hatten sich die Ice Tigers schnell berappelt. Auf beiden Seiten ergaben sich im Laufe der Spielzeit mehrere Torchancen, doch kein Team traf. Im letzten Spielabschnitt dann erzwangen die Ice Tigers den Anschlusstreffer nach Riesenchancen von Daniel Fischbuch, Rylan Schwartz und Marcus Weber. Im Minutentakt musste Wolfsburgs Torwart Chet Pickard eingreifen.

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5:0-Sieg! Ice Tigers überzeugen im Testspiel gegen Ingolstadt

Beim Testspiel gegen den ERC Ingolstadt, einem der bayrischen Rivalen der Ice Tigers, konnten sich auch die Neuzugänge wie Chris Summers präsentieren. Nach der Sommerpause können die Ice Tigers mit einem 5:0-Sieg deutlich gewinnen und stehen damit im Finale des Gäubodenvolksfestcup.


Keine schlechte Figur

Erst Chris Brown erlöste, nach Zuspiel von Brandon Buck, die Ice Tigers in Unterzahl. Insgesamt machten die Nürnberger bei dem Vorbereitungsturnier, das traditionell im Rahmen des Straubinger Gäubodenvolksfestes stattfindet, keine schlechte Figur und zeigten einen ihrer besten Auftritte beim Gäubodenvolksfestcup. Am Freitag war das Team im ersten Match gegen Ingolstadt von Beginn an angriffslustig. Die von Cheftrainer Kurt Kleinendorst gewünschte frühe Attacke setzten die Spieler um und trafen insgesamt fünfmal. Torwart Niklas Treutle ließ seinerseits keinen Puck durch. Daher hatte Kleinendorst im Finalspiel die Reihen belassen und nur im Tor gewechselt. Statt Niklas Treutle stand Neuzugang Jonas Langmann im Kasten. Getrübt wurde der Nachmittag vom Ausscheiden Jim O’Briens im zweiten Drittel.

Der Stürmer war ohne Fremdeinwirkung aus vollem Lauf weggerutscht, krachte ungebremst in die Bande und blieb zunächst liegen. Gestützt von zwei Spielern wurde er in die Kabine gebracht. Die Ärzte tippten zunächst auf ein muskuläres Problem im Bein, wie ernst die Verletzung wirklich ist, muss ein MRT klären. Ebenfalls ins MRT muss Stürmer Joachim Ramoser, der sich an der Schulter verletzt hat. 

Melanie Kunze

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