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Geisterspiele bis Jahresende? 96-Boss Kind rechnet damit

"Wir brauchen komplett neue Spielregeln", meint Hannovers Frontmann - 30.05.2020 12:09 Uhr

Die Zeit der extrem hohen Ablösesummen ist laut Hannover-Boss Martin Kind vorbei.

© Peter Steffen, dpa


"Gott sei Dank haben wir bei 96 eine relativ stabile Eigentümerstruktur", sagte der 76-Jährige dem Nachrichtenmagazin Focus. Die nächste Saison werde "dramatisch".

Kind erwartet ein Umdenken und damit Konsequenzen für den Fußball. "Krise bedeutet auch immer eine Chance. Das heißt, dass man eine selbstkritische und ehrliche Analyse macht, in der auch gesagt wird, was alles falschgelaufen ist", meinte der Macher des niedersächsischen Ligakonkurrenten des 1. FC Nürnberg.

"Das wird kein Verein mehr verkraften"

Die Zeit der extrem hohen Ablösesummen für die Profis sei vorbei. "Das wird kein Bundesliga-Verein mehr verkraften", betonte Kind. "Auch deshalb brauchen wir komplett neue Spielregeln. Dazu haben wir jetzt die Chance, und ich hoffe, dass wir die Kraft, den Willen und die Vernunft dazu haben, sie zu nutzen."

dpa

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