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Gladiators warten: Alles zum Falcons-Gastspiel in Trier

Sportredakteur Sebastian Gloser mit seiner Match-Vorschau - 20.10.2017 07:01 Uhr

Wird er rechtzeitig fit? Dan Oppland ist in der Lage, Nürnbergs Spiel den Stempel aufzudrücken.

20.10.2017 © Sportfoto Zink / WoZi


Was bisher geschah: Gegen Kirchheim bekam die Mannschaft von Ralph Junge vor allem in der ersten Halbzeit ihre Grenzen aufgezeigt, in der zweiten erreichte sie dann immerhin Normalform. An der Bilanz von einem Sieg bei drei Niederlagen zum Saisonstart änderte das nichts mehr, ihrem nächsten Gegner ist es bisher allerdings nicht besser ergangen. "Trier ist bislang noch nicht dort, wo sie sein wollen", sagt Ralph Junge, Nürnbergs Cheftrainer. "Das gilt auch für uns." Ob die Falcons nach der Partie am Samstag (20 Uhr) ihrem Ziel schon näher sind, wird vor allem davon abhängen, ob sie in der Arena Trier die Form aus dem Baunach-Spiel oder die aus dem Kirchheim-Spiel aufs Parkett bringen. Gelingt ihnen ersteres, ist auch gegen den ehemaligen Bundesligisten und Playoff-Teilnehmer der Vorsaison ein Sieg drin. 

Wer fehlt: Unter der Woche fehlten bei Trier Simon Schmitz und Kyle Dranginis im Training, wobei sie vor allem Dranginis vermissen. In den ersten Begegnungen legte er im Schnitt über 22 Punkte auf, bereits gegen Crailsheim musste er aber verletzt passen, eine enorme Schwächung. Bei seiner Mannschaft hofft Junge wiederum darauf, dass Dan Oppland und Matthew Meredith rechtzeitig fit werden. Oppland hatte sich gegen Kirchheim an der Wade verletzt, Meredith knickte im Training um und hat Probleme mit dem Sprunggelenk. "Andrea ist aber guter Dinge, dass wir beide hinkriegen", sagt Junge und vertraut dem Optimismus von Physiotherapeutin Andrea Reitz. 

Alle Augen auf: Kyle Dranginis – sofern er fit ist. Und auf Dan Oppland – sofern er fit ist. Auch in dieser Saison hat Nürnbergs Kapitän bislang wieder fast in jedem Spiel zuverlässig am Double-Double (Punkte und Rebounds) gekratzt. 

Nebenbei bemerkt: Bald sollen Live-Übertragungen der ProA-Standard sein, noch sind sie die Ausnahme. An sieben von 16 Zweitliga-Standorten werden aktuell Streams angeboten, auch die Partie in Trier lässt sich live im Internet verfolgen: https://proastream.de 

Teamcheck: Von 16 Vierteln in dieser noch jungen Spielzeit haben die Falcons bislang in immerhin sieben überzeugt. Zu wenig, um kontinuierlich zu dominieren, zu viel, um völlig unterzugehen. Bei den Gladiators ist das ähnlich. In Kirchheim konnte die Mannschaft von Marco van den Berg überzeugen, gegen die ehemaligen Bundesligamitglieder Vechta und Hagen gab es denkbar knappe Niederlagen, beim Aufstiegskandidaten Crailsheim wurden sie aus der Halle geschossen. Unter der Woche hat Van den Berg laut eigener Aussage "an der Härte in der Verteidigung" gearbeitet, entscheidend wird aber wohl vor allem sein, ob ihnen im Angriff wieder Kyle Dranginis zur Vergügung steht. 

Sebastian Gloser Sportredakteur E-Mail

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