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Haken drunter: Büskens bleibt dem Kleeblatt treu

Ja zur Vertragsverlängerung nach Gespräch mit SpVgg-Präsident Hack - 09.05.2012 12:51 Uhr

Ich gehe nicht nach Köln: Mike Büskens wird das Kleeblatt auch in seiner ersten Bundesliga-Saison trainieren. © Sportfoto Zink


"Wir freuen uns sehr, dass wir den erfolgreichen Weg mit unserem Chef-Trainer auch in der Bundesliga fortsetzen können“, gab Präsident Helmut Hack auf der Vereinshomepage zur herbeigesehnten Vertragsverlängerung zu Protokoll. Büskens habe eine hohe Bedeutung für den Verein und genieße das Vertrauen der Mannschaft. Zuletzt hatte der ehemalige Schalker "Euro-Fighter" trotz Meistertitel in der 2. Fußball-Bundesliga gezögert, sich an die Spielvereinigung zu binden. Selbst bei der Aufstiegsfeier vor mehr als 20 000 begeisterten Fans wollte sich der der Trainer - trotz Nachhaken von Winterneuzuang Gerald Asamoah - noch nicht festlegen.

Auch selbst erleichtert über Enttscheidung

Doch nun verlängerte der 44-Jährige seinen auslaufenden Vertrag bei den "Kleeblättern" um ein Jahr bis Ende Juni 2013, wie der Verein mitteilte.

Auch Büskens zeigte sich erleichtert über die mit Spannung erwartete Entscheidung: «Es war wichtig, nach einer auch kräftezehrenden Serie die Saison zu analysieren und einen perspektivischen Blick nach vorne zu werfen», ließ der Coach auf der SpVgg-Homepage mitteilen. Auch seine Familie stehe hinter der Entscheidung.

Büskens war deshalb unter anderem mit Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln in Verbindung gebracht worden. «Ich habe mit einigen Verantwortlichen von diversen Vereinen gesprochen», verriet Büskens den Nürnberger Nachrichten. Die Verantwortlichen ließen ihren Trainer gewähren und verzichteten auf zusätzlichen Druck. «Er bekommt die Zeit, die er braucht, weil wir ihn halten wollen», hatte Hack stets betont. Nach mehreren Gesprächen mit dem Präsidenten in den vergangenen Tagen blieb Büskens den Kleeblättern treu.

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Den Job als Fürther Trainer hatte der frühere Mittelfeldspieler im Dezember 2009 übernommen. In der folgenden Rückrunde führte er die Franken vom 15. Platz auf Rang elf. Ein Jahr später schrammte Fürth als Vierter nur knapp am Aufstieg vorbei. In dieser Saison war es dann soweit: Nach einer starken zweiten Saisonhälfte 2012 mit nur einer Niederlage sicherten sich die lange als «unaufsteigbar» verschrienen Fürther unter Büskens die Meisterschaft.

Ab August wollen die Halbfinalisten im DFB-Pokal auch die Bundesliga aufmischen. «Wir haben eine schwierige Aufgabe in der Bundesliga vor uns, die wir gemeinsam für die Fürther, den Verein und die Menschen, die das Kleeblatt im Herzen tragen, angehen wollen», kündigte Büskens an. Seit Mittwoch können sich auch die Fans wieder sicher sein, dass ihr Coach das Kleeblatt im Herzen trägt.

  

dpa

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