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Havertz' Abschied naht: Von Bayer zu den Blues?

Der Nationalspieler wird Leverkusen wohl verlassen - 16.07.2020 12:41 Uhr

Kai Havertz wird seinen Ausbildungsklub Bayer Leverkusen wohl verlassen.

© Rolf Vennenbernd, dpa


Noch hat Kai Havertz mit Bayer Leverkusen in der Europa League die Chance auf einen erfolgreichen Saisonabschluss. Danach wird der 21 Jahre alte Offensivspieler den Werksklub nach zehn Jahren wohl verlassen. Dies berichtet der kicker in seiner Donnerstagausgabe. Favorit für eine Verpflichtung des Jungstars soll demnach der Premier-League-Klub FC Chelsea sein, der bereits Fußball-Nationalstürmer Werner von RB Leipzig geholt hat. Aus verschiedenen Quellen hieße es, Havertz habe sich für den Klub aus London entschieden, berichtet der kicker.


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Bayers Sportdirektor Simon Rolfes bestätigte dem Magazin, dass es für Havertz natürlich Interessenten gebe. Aber er sagte auch: "Wir haben kein konkretes Angebot vorliegen." Der Knackpunkt für den Wechsel des begehrten Profis dürfte die Ablösesumme sein. Der Offensivspieler steht noch bis zum 30. Juni 2022 beim Bundesligisten unter Vertrag. Havertz' Wechselwunsch ist dem Klub bekannt, die Höhe der Ablösesumme sollte plus Boni zumindest im Bereich eines dreistelligen Millionenbetrages liegen. Und Geschäftsführer Rudi Völler stellte noch einmal klar: "Es gibt keinen Corona-Abschlag."

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Vor den leeren Rängen des Berliner Stadions dominierte der FC Bayern die erste Hälfte der Partie, Leverkusen dagegen fand zu spät ins Spiel und nutzte seine Chancen nicht konsequent. So konnten die Münchner den 20. Pokalsieg der Vereinsgeschichte und gleichzeitig das Double feiern. Die Werkself dagegen ist seit dem letzten Titelgewinn 1993 zum neunten Mal Zweiter, hat aber im Europa-League-Finalturnier noch die Chance auf einen Pokal. Hier ist das Pokalfinale 2020 in Bildern!


Verschiedenen Medienberichten zufolge ist der Klub von Roman Abramowitsch bereit und in der Lage, die geforderten rund 100 Millionen Euro als Ablösesumme für den siebenmaligen Nationalspieler zu bezahlen. Für Havertz, der mit Bayer die Champions-League-Qualifikation zunächst verpasst hat, wäre das Erreichen der europäischen Königsklasse mit dem FC Chelsea nicht zwingende Voraussetzung für einen Wechsel. Dem 21-Jährigen sei eine langfristige Planung wichtiger, schreibt die englische BBC, ohne dafür eine Quelle zu nennen.

Beim FC Chelsea, wo der frühere englische Nationalspieler Frank Lampard ein neues Topteam aufbaut, würde Havertz neben Werner auch auf seinen Nationalmannschaftskollegen Antonio Rüdiger treffen.

dpa

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