Handball-Bundesliga

Favorit gegen Lemgo? HCE-Coach Haaß wiegelt ab

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Peter Schulze-Zachau

Sportredaktion

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8.10.2021, 17:17 Uhr
Applaus, Applaus: Klemen Ferlin und der HC Erlangen wollen mehr davon.

Applaus, Applaus: Klemen Ferlin und der HC Erlangen wollen mehr davon. © Sportfoto Zink / Oliver Gold, Sportfoto Zink / OGo

Die Handball-Festspielwochen beim HC Erlangen gehen in die nächste Runde: Gegen den Meister haben sie bereits gespielt, gegen den Vizemeister, beim aktuell Tabellendritten – und am Samstag (20.30 Uhr/Sky) kommt der Pokalsieger. Der TBV Lemgo Lippe stellt sich in der Arena Nürnberger Versicherung vor und dass dieser sich kürzlich nicht auch noch den Titel Supercup-Sieger 2021 auf den Briefkopf drucken lassen durfte, lag an einem einzigen Tor. Mit 29:30 unterlag der Traditionsverein aus Nordrhein-Westfalen dem THW Kiel im Duell Meister gegen Pokalsieger.

"Von einer Favoritenrolle würde ich ungern sprechen", sagt also Erlangens Trainer Michael Haaß in Bezug auf seine Mannschaft, die Frage, die dieser Antwort vorausging, war aber natürlich dennoch berechtigt. In beeindruckender Art und Weise hat der HCE am Mittwochabend die SG Flensburg-Handewitt aus dem Pokal gekegelt, der Saisonstart und vor allem die Leistungen auf der Platte machen Lust auf mehr.

"Die Aufgabe ist jetzt, damit richtig umzugehen", mahnt Haaß und hat auch schon zwei Ideen, wie das funktionieren könnte: "Den Schwung mitnehmen" möchten sie einerseits und andererseits "nicht denken, es läuft alles von alleine."

In den letzten fünf Spielen gegen den TBV schaffte Erlangen keinen Sieg. "Unsere Bilanz ist nicht gut", so Haaß. "Wir müssen uns schon sehr strecken, um sie zu schlagen." Wie beim HCE ist auch beim Pokalsieger Abwehr Trumpf. "Die ist sehr stabil", sagt Haaß, "und mit den beiden Guardiola-Brüdern im Innenblock auch etwas ungewohnt".

Gewinnen möchte Haaß das Spiel aber trotz aller Vorzüge des Gegners dennoch gerne, schließlich handelt es sich um ein Heimspiel und vor solchen betont der Trainer eigentlich immer, dass er gerne siegen möchte. So auch diesmal. Und: "Wir haben Ziele in dieser Saison und Lemgo ist eine Mannschaft, die uns im Weg steht."

Beim Aus-dem–Weg-Räumen helfen sollen auch wieder die Zuschauerinnen und Zuschauer in der Arena. Nachdem nur 1853 Menschen das Pokalspiel unter der Woche gegen Flensburg hatten sehen wollen, rechnet Geschäftsführer René Selke mit einer "relativ normalen Zuschauerzahl von über 3000." Die Handball-Festspiele hätten eigentlich etwas mehr verdient.

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