Heute vor drei Jahren: Der FCN siegt sogar in Fürth

Andreas Pöllinger
Andreas Pöllinger

Online-Redaktion, Sport

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24.9.2020, 11:42 Uhr
Ein schöner Club-Tag! Vor drei Jahren behielt der FCN in Fürth erstaunlicherweise die Oberhand.

Ein schöner Club-Tag! Vor drei Jahren behielt der FCN in Fürth erstaunlicherweise die Oberhand. © Sportfoto Zink / WoZi

Mikael Ishak ist es damals, der an einem zumindest aus Club-Sicht wunderbaren September-Nachmittag den von Michael Köllner trainierten FCN in Fürth ins Vordertreffen setzt. Und nach weiteren Treffern von Teuchert und Behrens einen für den Altmeister aus der Noris durchaus unübliches Ergebnis beim Stadtnachbarn bejubeln darf. Vor dem rot-schwarzen 3:1 im Ronhof hatte der Club letztmals in der Kleeblattstadt am 20. Oktober 1979 gewonnen, also knapp 14 Jahre bevor Mikael Ishak, der inzwischen recht erfolgreich für Lech Posen stürmt (sieben Torbeteiligungen in sieben Pflichtspielen), überhaupt geboren wurde.

Am achten Zweitliga-Spieltag dieser Saison, nach der Runde sollte der stets aufstiegswillige Altmeister unter Michael Köllner in die Erstklassigkeit zurückkehren, gastiert Mikael Ishak und der Club also in Fürth. Dort, wo er seit 7293 Tagen nicht mehr gewonnen hatte. Doch diesmal fährt ein anderer Club - bereits in der Frühphase dieser Spielzeit mischt Nürnberg oben mit - über die Stadtgrenze. Und tritt anders auf als in den zurückliegenden Lokalvergleichen. Edu Löwen erschüttert rasch die Umrahmung des Kleeblatt-Kastens, Ishak - von Cedric Teuchert trefflich eingesetzt - tunnelt den FCN kurz darauf in Führung.

Behrens im Rutschen, 3:1!

In der zweiten Hälfte bleiben die Gäste im Ronhof auf der Siegerstraße: Behrens bedient den Nun-Unioner Teuchert. Nürnbergs Turbodribbler erhöht auf 2:0 für den Höhenflug-Club, der sich nach Gjasulas Elfmeter-Anschluss plötzlich doch noch im Sinkflug begriffen sieht. Fürth drängt auf den Ausgleich, den Fabian Bredlow reaktionsschnell verhindert. Es ist Zeit für einen Knockout, einen derben Niederschlag. Und dieser folgt: Nachdem man an der rechten Eckfahne mehrfach versucht, die Uhr herunterlaufen zu lassen, bringt Ishak den Ball irgendwie zu Behrens, der diesen im Rutschen im linken Eck platziert. Der Schlusspunkt im 263. Frankenderby. Es ist ein Erfolg, den Nürnbergs Feierbiester, die späteren Aufsteiger, im Anschluss ausgiebig auf dem Altstadtfest zelebrieren werden.

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