Mittwoch, 26.02.2020

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Hoch und Tief bei der HG/HSC Fürth

Handball-Bezirksoberliga: HGZ-Männer erzielen zwölf Tore am Stück - 12.04.2016 11:51 Uhr

Martina Schwandner (rechts, HG/HSC Fürth) versucht, an der Roßtalerin Stephanie Eisgedt vorbeizukommen. © Foto: Hans-Joachim Winckler


Der TSV Stein unterlag in einer torreichen Partie beim ESV Flügelrad knapp. Bei den Frauen unterlag die Zweite der HG Zirndorf klar in Ansbach, ebenso wie der TSV Stein in Heroldsberg und der MTV Stadeln beim Post SV Nürnberg. Im Derby in der Soldnerhalle behielt die HG/HSC Fürth die Oberhand über den TV Roßtal.

Post SV Nürnberg – MTV Stadeln 34:28 (15:16) — Die ersten Spielminuten gehörten dem MTV, der in der Abwehr gleich zwei Ballgewinne nach Kontern zu einer schnellen 2:0-Führung nutzte. Leider sollte das für den Rest der Partie eine Ausnahme bleiben. In der Folge war die Stadelner Deckung immer wieder den berühmten Schritt zu spät und konnte dadurch die Post Angreifer gar nicht oder nur mit sieben-meter-reifen Fouls stoppen. Bis zum Zwischenstand 25:25 wechselte die Führung ständig und die Frage war, welcher Angriff zuerst ins Stottern kommt. Leider waren es die Stadelner, die die entscheidenden Fehler machten. Zwei verworfene Strafwürfe und ein Schrittfehler bei einem Konter begünstigten den entscheidenden 6:0-Lauf der Posterer.

MTV-Tore: Delatron 3, M. Heidingsfelder 1, Abel 2, Hawly 4, Scheuerer 1, Strobel 4, S. Heidingsfelder 4, Klein 4/3, Kramer 5.

HG/HSC Fürth – HG Zirndorf 19:36 (10:18) — Überraschend gut kamen die Fürther in die Partie. Sie führten schnell mit 4:0 und verteidigten diesen Vier-Tore-Vorsprung bis zum Zwischenstand von 9:5. Doch dann kam der Favorit aus der Bibert ins Spiel, erzielte zwölf (!) Tore am Stück bis zum 9:17 und ging schon mit einer vorenscheidenden Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Wechsel ließen die Gäste nichts mehr anbrennen. Spätestens beim 13:25 war klar, wer als Sieger die Soldnerhalle verlassen würde. Bis zum Ende bauten die Zirndorfer das Ergebnis dann noch aus und kamen somit zu einem deutlichen Kantersieg. Nach dem 9:5 für die HG/HSC gab es ein ernüchterndes 10:31 im weiteren Spielverlauf.

HG/HSC-Tore: Mack 1, Grünwald 3, Grabowski 5, Dockter 1, Herrmann 2, Kandziora 3/2, Eyrich 4.

HG-Tore: Keppeler 4, Fuchs 2, Hirschsteiner 3/2, Nickl 4, Maußner 2, Tschech 11, Kölbl 5, Bachmann 5/4.

ESV Flügelrad – TSV Stein 35:33 (11:14) — Der TSV Stein führte nach acht Minuten mit 4:1, ließ den Gegner wieder ausgleichen, ging erneut mit bis zu sechs Toren in Führung, von denen er drei mit in die Pause nahm. Die Schiedsrichter ließen auf beiden Seiten die Partie sehr großzügig laufen und waren zu diesem Zeitpunkt sparsam mit Strafen, was für dieses Spiel das falsche Signal setzte. Nach dem 20:20-Zwischenstand in Hälfte zwei setzten sich die Steiner bis zur 54. Minute wieder auf 25:29 ab. Viele diskussionswürdige Zeitstrafen gegen Stein brachten den TSV teilweise bei drei gegen sechs in Unterzahl. Aus dem durchaus komfortablen Vorsprung sechs Minuten vor Schluss wurde noch eine bittere Niederlage.

TSV-Tore: Carstensen 11/2, Gligoric 1, Ralph Speck 6, Scherbaum 1, Heimbucher 9, Scharrer 1, Da. Dereli 1/1, Köhn 3.

Frauen: Post SV Nürnberg – MTV Stadeln 28:21 (12:11) — Mit einer Rumpftruppe fuhr der MTV zum Post SV. Nach dem ersten Treffer der Gastgeber konterte der MTV. Es entwickelte sich eine sehr ausgeglichene Begegnung, in der bis zum Stand von 6:7 immer der Gast aus Stadeln die Nase vorne hatte. In der zweiten Hälfte machte sich der Kräfteverschleiß auf Seiten der wenigen MTV-Spielerinnen bemerkbar. Die Postler gingen nun auch etwas härter zur Sache. Außerdem zogen sie das Tempo ein wenig an und so wuchs der Vorsprung langsam, aber sicher an. Doch bei Stadeln stimmte die kämpferische Einstellung und man gab sich zu keinem Zeitpunkt der Begegnung auf. Aber an diesem Tag war mit der dünnen Spielerdecke einfach nicht mehr drin.

MTV-Tore: Hagen 5, Hackbarth 3/1, Wenst 1, Knorr 2, Drachsler 4/2, Gran 6/1.

HG/HSC Fürth – TV Roßtal 24:18 (8:10) — Nachdem der Gastgeber den ersten Treffer der Partie erzielt hatte, übernahm Roßtal das Geschehen. Ein oder zwei Tore lagen die Gäste während der ersten Hälfte immer in Front und gingen auch folgerichtig mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel kamen die Fürtherinnen besser ins Spiel. Mit vier Treffern in Folge starteten sie in die zweite Hälfte und rissen die Führung an sich. Beim 13:13 glich Roßtal zwar noch einmal aus, doch dann zog die HG/HSC davon. Beim 18:14 betrug der Vorsprung zum ersten Mal vier Treffer. Diesen ließ sich das Frenzel-Team nicht mehr nehmen. Bis zur Schlusssirene wurde er noch auf sechs Tore ausgebaut.

HG/HSC-Tore: Schwandner 3/3, Sobczyk 1, Feuerlein 3, Hollerwegen 6, Schneider 5, Lößel 3, Hordiichuk 2, Stegert 1.

TV-Tore: Schrader 1, Lunau 4/1, Herz 1, Strecker 1, Walther 2, Eisgedt 4, Spreiter 2, Becker 3/2.

Tuspo Heroldsberg – TSV Stein 34:21 (15:8) — Im ersten Durchgang sahen die wenigen Zuschauer in der neuen, schmucken Sporthalle eine Steiner Mannschaft, die sich gute Tormöglichkeiten erspielte, allerdings im Torabschluss zu harmlos agierte und so einiges liegen ließ. In der Abwehr waren die Steinerinnen nicht so aggressiv wie im Hinspiel und bekamen vor alllem die guten Rückraumschützinnen des Tuspo Heroldsberg nicht in den Griff. Nach dem Seitenwechsel war die Begegnung bereits in der 45. Minute beim Stand von 22:14 für die Gastgeberinnen entschieden. In der Schlussphase gaben die Faberstädterinnen allerdings nicht auf, mussten sich mit dem Abpfiff der guten Schiedsrichterin dennoch deutlich mit 21:34 geschlagen geben. Der TSV hatte letztendlich keine echte Chance beim klaren Favoriten.

TSV-Tore: Beck 7/1, Neubauer 5/3, Martini 3, Urban 2, Hacker 1, Fleischer 1, Lederer 1, Meißner 1.

Ferner: HG Ansbach – HG Zirndorf II 28:14 (14:6)

Bezirksliga Männer: HG Ansbach II – TSV Altenberg 25:33, Post SV Nürnberg II – MTV Stadeln II 18:33, TuS Feuchtwangen – TV Roßtal II 35:36.

Bezirksliga Frauen: Saison beendet.

tis

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