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Holterdiepolter: Ex-Nürnberger ist Unions Unruhestifter

"Unsolidarisch": Die Eisernen bauen nicht mehr auf den Angreifer - 28.05.2020 16:53 Uhr

Obenauf war einmal: Bei Union Berlin ist der Ex-Nürnberger Sebastian Polter nun unten durch. 

© Sportfoto Zink / DaMa


Am Training kann Polter, der von Sommer 2012 an ein Jahr in Nürnberg stürmte und dabei im Liga-Betrieb fünf Tore machte, weiterhin teilnehmen. Sein Vertrag bei den Eisernen läuft zum Saisonende ohnehin aus.

Köpenick-Boss: "Das ist für uns sehr enttäuschend" 

"Es gehört zu den elementaren Werten des 1. FC Union Berlin, dass wir Unioner eine solidarische Gemeinschaft bilden, in der wir füreinander und für unseren Verein einstehen. Sebastian tut das als einziger Spieler der gesamten Lizenzspielerabteilung mit Mannschaft, Trainer- und Betreuerteam leider nicht. Das ist für uns nicht nachvollziehbar und sehr enttäuschend", wurde Union-Präsident Dirk Zingler in einer Pressemitteilung zitiert.

Suspendierter Derby-Held 

Ein konkreter Grund für die Disziplinarmaßnahme wurde vom Verein nicht genannt. Nach dpa-Informationen soll Polter nicht bereit gewesen sein, eine gemeinsame Aktion der Vereins-Angestellten zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu akzeptieren. Polter selbst äußerte sich zu dem Vorgang bislang nicht. Im November war der Stürmer als Siegtorschütze noch umjubelter Held im Stadtderby gegen Hertha BSC (1:0) gewesen.

Polter spielte bereits in der Saison 2014/15 für Union. Nach zwei Jahren in England bei Queens Park Rangers kehrte er 2017 nach Berlin zurück. In der laufenden Saison kam er auf 13 Einsätze und erzielte neben dem Derby-Treffer noch ein Tor beim 1:2 beim FC Bayern München.

dpa

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