Wird Sieges-Serie fortgeführt?

Ausfälle in der Abwehr: Fragezeichen bei den Nürnberger Ice Tigers

Florian Jennemann

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4.11.2021, 17:37 Uhr
Fraglich: Oliver Mebus blockte in Bietigheim einen Schuss und musste das Spiel mit Schmerzen am Fuß vorzeitig beenden. Sein Einsatz gegen Wolfsburg ist offen. 

Fraglich: Oliver Mebus blockte in Bietigheim einen Schuss und musste das Spiel mit Schmerzen am Fuß vorzeitig beenden. Sein Einsatz gegen Wolfsburg ist offen.  © Sportfoto Zink / Thomas Hahn, Sportfoto Zink / ThHa

Am Ende eines zähen Duells konnten die Nürnberg Ice Tigers zufrieden nach Hause fahren. Der 2:1 (0:0, 1:1, 1:0)-Erfolg bei den Bietigheim Steelers am Mittwochabend war schwer errungen, verlängerte die zarte positive Serie der Franken aber weiter. Zum vierten Mal in Serie gingen die Ice Tigers als Sieger vom Eis. Dazu sammelte Kapitän Patrick Reimer mit seinem Treffer zum 1:1-Ausgleich im fünften Spiel in Folge einen Scorerpunkt.

Erneut ging vieles über den Kampf, von dem der noch einigermaßen neue Chefcoach Tom Rowe sagt, dass "wir täglich daran arbeiten, seit ich hier bin". Seine Bilanz kann sich sehen lassen. Am 12. Oktober präsentierten die Ice Tigers den 65-jährigen US-Amerikaner als Nachfolger von Frank Fischöder. In fünf Spielen unter Rowes Regie unterlag Nürnberg nur bei dessen Debüt mit 2:3 in der Verlängerung gegen Krefeld. Die vier folgenden Partien wurden alle gewonnen.

Ohne Oliver Mebus?

Dabei versucht Rowe jeden Spieler mitzunehmen, jedem das Gefühl zu geben, ein wichtiges Rädchen zu sein. es gab schon Trainer bei den Ice Tigers, die zum Beispiel nie mit sieben Verteidigern antreten wollten. Weder sie selbst, noch die Profis würden das mögen, so die Erklärung. Rowe setzt auf sieben Verteidiger. Ganz bewusst. Und setzt dabei auf seinen Assistenten Manuel Kofler, der einst selbst als Rechtsaußen in der Deutschen Eishockey Liga spielte, offenbar aber ein Gespür für die Abwehrspieler hat.

"Er macht einen fabelhaften Job, indem er die sieben Mann rotieren lässt. Manuel schafft es, dass jeder zufrieden ist, je mehr man jeden auf der Bank zum Einsatz bringen kann, desto mehr fühlt sich jeder als Teil de Ganzen. Wir werden mit sieben weitermachen", kündigte Rowe bereits an. Womöglich geht das aber am Freitagabend gegen die Grizzlys Wolfsburg (19.30 Uhr/Magentasport) gar nicht. Blake Parlett fehlte schon in Bietigheim angeschlagen. Oliver Mebus blockte dort einen Schuss und musste mit Schmerzen am Fuß vorzeitig aufhören. Beide sind gegen Wolfsburg fraglich und damit ist nicht ausgeschlossen, dass nur sechs Verteidiger zur Verfügung stehen. Chris Brown, der am Mittwoch einen Stock ins Gesicht bekam, kann dagegen stürmen.

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