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Jetzt aber! Brose Bamberg muss ins Donnervögel-Land

Zuletzt gab es für die Franken zwei Niederlagen gegen direkte Konkurrenten - 10.04.2019 07:46 Uhr

Kann Brose Bamberg gegen die EWE-Baskets Oldenburg wieder auf Cliff Alexander bauen? © Sportfoto Zink / HMI


Zuerst ein kurzer Blick nach Oldenburg. Dort läuft es für das Team von Mladen Drijenčić aktuell recht rund: Publikumsliebling Philipp Schwethelm bleibt den Donnervögeln auch künftig erhalten und wird in seine fünfte Spielzeit gehen. Schwethelm gilt als absoluter Eckpfeiler beim Team an der Hunte und zählt mit einem Schnitt von 9,4 Punkten und 3,7 Rebounds pro Spiel derzeit zu den besten Deutschen in der Basketball-Bundesliga. 

Als einen tollen "Klub mit vielen Unterstützern und großartigen Fans" bezeichnete der 29-Jährige seine "basketballerische Heimat". Apropos Fans. Diese glauben, dass der Zweitplatzierte der easyCredit-BBL sich am vergangenen Samstag gegen Rasta Vechta nur einen einmaligen Ausrutscher nach zuletzt acht Siegen erlaubte und nun wieder auf die Siegerstraße zurückkehrt.

Und das ausgerechnet gegen Bamberg: Rund 90 Prozent erwarten auf einer Facebook-Umfrage der EWE-Baskets einen Erfolg der Hausherren. Und auch, wenn man die Fanbrille absetzt, ist dieses Umfrageergebnis gar nicht so verwunderlich. Denn zuletzt verliefen die fränkischen Vorstellungen auf dem Parkett nicht unbedingt optimal.

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Pokal-Revanche: Bamberg unterliegt Alba Berlin

Es war zumindest ein kleiner Trost für Alba Berlin, als man mit 69:66 gegen Brose Bamberg gewinnen konnte. Gerade da es gegen eine Bamberger Mannschaft ging, die zuvor zwölfmal unbesiegt blieb.


Denn ausgerechnet gegen die Tabellennachbarn aus Berlin und Bonn setzte es Niederlagen, welche dem kleinen Höhenflug ein jähes Ende setzten und die Brose-Boys auf Rang fünf verweilen lassen. Bereits gegen Bonn fehlte dem neunfachen Deutschen Meister mit Cliff Alexander ein abosluter Leistungsträger. 

Bamberg gegen Oldenburg: Ein Vergleich

Allerdings haben die Oberfranken zumindest in der Gesamtstatistik die besseren Karten für das bevorstehende Kräftemessen. Bei insgesamt 60 Partien gingen die Mannen von Federico Perego 42-mal als Sieger hervor. Sonst lassen sich in dieser Spielzeit nur bedingt Unterschiede zwischen beiden Mannschaften ausmachen. Etwas effektiver sind die Bamberger letztlich bei den Freiwürfen und Assists. Mehr Punkte, Dreier und Rebounds erzielen hingegen die Hausherren.

Die Niedersachsen zeichnet in dieser Spielzeit vor allem eine bärenstarke Defensive aus. Oldenburg hat ligaübergreifend die wenigsten Turnover kassiert und auch mit 3,5 Blocks (alleine Power Forward Nathan Boothe mit 1,1 pro Match) einen Ligabestwert inne. Und dann gibt es ja noch Will Cummings, der mit einem satten 20-Punkte-Schnitt derzeit als offensive Lebensversicherung der Donnervögel umschrieben werden kann. 

Brose möglicherweise ohne Alexander

Aufpassen müssen die Bamberger auch auf Oldenburgs Reboundkönig in Person von Rasid Mahalbasic (8,7 pro Match). Der rangiert schließlich im Liga-Klassement auf Rang drei hinter John Bryant (Giessen) und Scott Eatherton (Braunschweig). Der Einsatz von Bambergs bestem Rebounder hingegen, Cliff Alexander, ist fraglich. Der US-Amerikaner ist im Abschlusstraining vor dem Bonn-Duell umgeknickt. Ob der "Big Man" mit seinen Jungs also am Mittwoch ab 20.30 Uhr auf Punktejagd gehen kann, bleibt abzuwarten.

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