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Kapsel-Band-Verletzung: Mühl muss beim FCN aussetzen

Am Montag geht es für den Verteidiger ins MRT - 23.05.2020 13:40 Uhr

Lukas Mühl musste bereits nach 25 Minuten vom Platz.

© Daniel Marr / Sportfoto Zink / Pool


Die ersten 20 Minuten der Partie gegen Erzgebirge Aue waren praktisch ereignislos, es passierte nicht viel. Aue stand tief und konzentrierte sich aufs Verteidigen, dem 1. FC Nürnberg fiel wenig ein. Da fasste Lukas Mühl sich schließlich ein Herz und rückte mit dem Ball am Fuß in die gegnerische Hälfte auf. Er behielt den Kopf oben und schien alles im Blick zu haben. Mit geschmeidigen Bewegungen ließ er zwei Auer stehen und kam dann zum Abschluss.

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Doch auf dem rutschigen Rasen verlor er die Kontrolle, blieb mit dem linken Fuß hängen und knickte um. Mit schmerzverzerrtem Gesicht musste der Innenverteidiger behandelt werden und humpelte schließlich vom Platz. Club-Coach Jens Keller musste ihn auswechseln und es kam Asger Sörensen.

Lukas Mühl hatte den angeschlagenen Georg Margreitter in der Startelf ersetzt, der auf St. Pauli einen Ball ins Gesicht bekommen und in der Folge über ständige Schwindelgefühle geklagt hatte.

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Wie der Club am Samstag bekannt gab, hat sich Mühl wohl eine Kapsel-Band-Verletzung im linken Sprunggelenk zugezogen. Wie lange er dadurch ausfällt, ist noch nicht bekannt, das MRT folgt am Montag. In Regensburg wird Jens Keller aber wohl eine andere Lösung für die Innenverteidigung finden müssen. Wenn es blöd läuft, könnte der 23-Jährige sogar längere Zeit ausfallen.

Bereits in der Pressekonferenz nach der Partie hatte Jens Keller angedeutet, dass ein Ausfall des Innenverteidigers für das Defensivzentrum des FCN ein großer Verlust sein würde. Schließlich bleibt abzuwarten, wie lange Margreitter sich noch mit den Schwindelgefühlen herumschlagen lässt und auch Sörensen ist laut Keller "nicht im Vollbesitz seiner Kräfte", da er in der Corona-Zeit vier Wochen nicht am Gruppentraining teilnehmen konnte.

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Damit scheint das nach der Winterpause endlich etwas stabilisierte Nürnberger Abwehrzentrum wieder zu wackeln. Konstantinos Mavropanos war ebenso wie Sörensen während der Trainingseinheiten in Kleingruppe längere Zeit ausgefallen, weshalb er laut Keller zum Ende des Spiels körperlich etwas abbaut. Das abschließende Statement des Club-Trainers zur Innenverteidiger-Problematik ist dabei nur bedingt beruhigend: "Irgendwie werden wir das schon auffangen."

ako

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