Kirschbaum: "Die erste Halbzeit war desolat"

27.7.2015, 23:26 Uhr
Erstes Pflichtspiel für den 1. FC Nürnberg und gleich sechs Gegentore. Thorsten Kirschbaum erlebte einen ganz bitteren Abend.

© Sportfoto Zink / DaMa Erstes Pflichtspiel für den 1. FC Nürnberg und gleich sechs Gegentore. Thorsten Kirschbaum erlebte einen ganz bitteren Abend.

René Weiler (Trainer 1. FC Nürnberg): "Der Sieg für Freiburg war natürlich verdient. Es war für uns ein kleiner Fußballalbtraum, nach 13 Minuten 0:3 in Rückstand zu liegen. Wir haben den Beginn vollends verschlafen. Wer solche Fehler macht, wie zum Beispiel bei den Elfmetern, wird auf so einem Niveau bestraft. Das Spiel war dann praktisch schon gelaufen. Positiv war das Verhalten nach der Pause. Nach 60 Minuten war das Spiel wieder offen und sogar auf der Kippe. Mit dem fünften Treffer war es gelaufen. Klar ist: So kann man sich nicht präsentieren. Es gibt viel zu tun."


Kevin Möhwald (Spieler 1. FC Nürnberg): "Wir haben in der ersten Halbzeit das Zweikampfverhalten komplett vermissen lassen. Letztlich war es in allen Bereich zu wenig. Wenn man sechs Gegentore bekommt, kann man mit dem Spiel nicht zufrieden sein, auch nicht wenn man selbst getroffen hat. Beim fünften Gegentor verhalte ich mich kindergartenmäßig. Es ist bitter, dass so ein Fehler passiert, als wir wieder dran waren."


Thorsten Kirschbaum (Spieler 1. FC Nürnberg): "Im Moment herrscht bei mir große Leere. Die erste Halbzeit war desolat. Wir haben fünf Wochen in der Vorbereitung gearbeitet und waren nach 13 Minuten bereits mit 0:3 hinten. Ich habe so kurz nach dem Spiel keine Erklärung dafür. Wir wussten, dass es schwer wird in Freiburg. Nun müssen wir uns auf das nächste Spiel gegen Heidenheim konzentrieren."


Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Es war eine gute erste Halbzeit von uns. Wir haben gut Fußball gespielt und hatten auch die nötige Power im Strafraum. Nach der Pause war der eine oder andere ein bisschen verschlafen. Da war Nürnberg besser. Wir machen dann zum Glück das 5:3. Ich habe heute viele gute Dinge gesehen, aber man darf sich von diesem Sieg jetzt auch nicht blenden lassen."


Jochen Saier (Sportvorstand SC Freiburg): "Ein unglaublicher Spielverlauf, für mich allerdings etwas zu viel Spektakel. Zwischendrin war es eine gefährliche Entwicklung. Trifft Schöpf, kann das Spiel kippen."

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