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Klauß über "Schlag den Raab"-Teilnahme: "Man muss kühl bleiben"

Trainer-Job in Nürnberg für Neu-Coach "eher Chance als Risiko" - 03.09.2020 10:29 Uhr

FCN-Coach Robert Klauß fühlt sich in Nürnberg direkt wohl - anders als 2015 als Teilnehmer bei der TV-Show "Schlag den Raab".

© Sportfoto Zink / Daniel Marr, Sportfoto Zink / Daniel Marr


Als Kandidat der Fernseh-Show "Schlag den Raab" hat Robert Klauß einst vier der ersten ersten fünf Spiele gegen den TV-Moderator Stefan Raab gewonnen, als neuer Coach des 1. FC Nürnberg sieht er ein solches Ziel eher unrealistisch. "Vier Siege als Anspruch wären vermessen. Die Mannschaft war im Juli für 25 Minuten abgestiegen", sagte der 35 Jahre alte Coach im Interview dem kicker (Donnerstag).

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Mit diesem Kader geht der 1. FC Nürnberg in die Zweitligasaison 2020/21. Nach dem Klassenerhalt in letzter Sekunde hat sich der Club für die neue Spielzeit viel vorgenommen: Mit dem neuen Trainer Robert Klauß soll es für den FCN wieder nach oben gehen.


Nach den Worten des früheren RB-Leipzig-Assistenz-Trainers wusste von den Spielern seines neuen Vereins keiner, dass er Kandidat bei der Raab-Sendung war. "Das ist in unserer schnelllebigen Zeit so lange her (2015), die Spieler sind erst über die Medien darauf gestoßen", sagte er. Laut damaliger Stern-Kritik war er in der TV-Show sehr reserviert und zeigte kaum menschliche Regungen. "Man gibt sich immer so, wie man sich fühlt. Empfindet man wenig Freude, gibt man sich unnahbar und nicht emotional", sagte Klauß. "Ohne zu kritisch gegenüber TV-Sendern oder Produktionsfirmen werden zu wollen: Die dort herrschende Atmosphäre lädt nicht dazu ein, sich nett und sympathisch zu präsentieren. Eine Chance hat man nur, wenn man kühl bleibt und sich auf sich selbst konzentriert."

Im Fußball sei das etwas anderes. "In Nürnberg und vorher bei RB Leipzig ist eine Atmosphäre, in der ich mich sehr wohlfühle, deshalb lasse ich mehr positive Emotionen und Nähe zu", sagte Klauß, der mit dem Zweitligisten Nürnberg einen Verein übernahm, der bis zum Ende der Relegation gegen den Abstieg kämpfen musste und in dem viel Unruhe herrscht. "Ich hätte auf einen langweiligeren Verein warten können. Für mich ist es eher Chance als Risiko", gab er zu.

dpa

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