Dienstag, 31.03.2020

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Kleeblatt-Knipser Nielsen: "Das war ein wichtiges Tor"

Die erste Halbzeit sorgt bei der Spielvereinigung für Gesprächsstoff - 21.02.2020 21:47 Uhr

Sicherte seinem Kleeblatt zumindest einen Punkt in Wiesbaden: Havard Nielsen. © Sportfoto Zink / WoZi


Stefan Leitl (Kleeblatt-Coach): "Wir sind heute sehr schwer ins Spiel gekommen. Wir hatten in der ersten Hälfte zwar sehr viel Ballbesitz, haben das Spielgeschehen auch kontrolliert. Im Übergangsbereich haben wir aber sehr viele Fehler gehabt, gerade in der ersten Viertelstunde. Wir kriegen dann zurecht das 0:1, sind nicht wirklich ins Spiel gekommen. Wir haben in der Halbzeit dann umgestellt. Weg von der Raute ins 4-3-3. Ich glaube, dass wir dann schon ein anderes Gesicht gezeigt haben im Spiel nach vorne. Wir machen dann den Ausgleich und hatten sogar die Möglichkeiten, das Spiel zu drehen. Ich glaube, wir waren dann in der zweiten Hälfte dem Sieg etwas näher als Wehen. Es sollte heute nicht sein. Wir mussten, das will ich an dieser Stelle auch erwähnen, heute sechs Spieler ersetzen. Deshalb können wir heute mit dem Punkt gegen Wehen auch leben."

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Punkteteilung in Wiesbaden: Fürth verschläft die erste Halbzeit

Schlechter hätte die erste Halbzeit für das Kleeblatt kaum laufen können. Nach dem 1:0 hatte der SV Wehen Wiesbaden weiterhin die besseren Chancen, während die Fürther aus ihrem Ballbesitz keine wirklichen Chancen herausspielen konnten. Der Ausgleich aus dem Nichts brachte die Spielvereinigung wieder etwas in die Spur, doch weder Fürth noch der SVWW konnten den entscheidenden Treffer erzielen. So konnte das Kleeblatt nach zwei Niederlagen in Folge zumindest einen Punkt mit nach Hause nehmen. Die besten Bilder der Partie!


Rüdiger Rehm (Wiesbaden-Trainer): "Wir sind gut reingekommen, gehen verdient in Führung. Haben es dann verpasst, das 2:0 zu machen. Hinten raus hat Fürth die klare Kontrolle Ende der ersten Halbzeit – wir standen defensiv sehr, sehr gut. Viel Ballbesitz von den Fürthern, das wussten wir, die fußballerische Qualität kennen wir. Wir mussten uns dagegenstemmen, bereit sein, sehr weite Wege zu gehen – das waren wir. Dann haben wir die erste Viertelstunde der zweiten Halbzeit nicht so gespielt, wie wir es uns erhofft haben. Vor dem 1:1 gab es ein Loch im Zentrum, da haben die Fürther einfach die Qualität, das Ding auszuspielen. Dann mussten wir uns schütteln, es gab noch einen Pfostenschuss. Dann hatten wir selber drei, vier richtig gute Situationen, wo wir nicht zum Abschluss kommen. Da hätten auch wir das Spiel nochmal drehen können. Am Ende müssen wir froh sein, mit einem Punkt vom Platz zu gehen. Ein gerechtes Ergebnis, ein gutes Spiel gegen eine gute Mannschaft."

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Mehr schlecht als recht gegen Wiesbaden: Die Noten der Kleeblatt-Kicker

Nach einer verschlafenen ersten Hälfte schaffte es das Kleeblatt nach der Pause, den Ausgleich zu erzielen und zumindest einen Punkt mitzunehmen. Dem Fürther Spiel fehlte es gegen Wehen Wiesbaden aber meist an Konsequenz und Klarheit, die Spieler wirkten teilweise selbst etwas verwirrt. Das zeigt auch das Zeugnis: So haben Sie die Kleeblatt-Kicker bewertet!


Havard Nielsen (Fürths Torschütze): "Das war ein wichtiges Tor für uns. Ich hatte insgesamt das Gefühl, dass die zweite Halbzeit besser war von uns. Wir hatten dann auch viel mehr Körperspannung. Der Zeitpunkt des Tores, ganz früh in der zweiten Hälfte, war dann für uns gut. Es ist schwer, gegen so eine Mannschaft, die so tief in der eigenen Hälfte steht. Sie machen die Räume wirklich sehr eng, alles zu, und wollen durch ihr Umschaltspiel ihre Chancen haben. Wir waren nicht von der ersten Sekunde an da und das war auch ein Punkt vom Trainerteam in der Halbzeit. Wir müssen das Spiel besser starten, aber es war dann eine gute Reaktion von uns in der zweiten Hälfte. So muss es von Anfang an sein, da müssen wir auch selbstkritisch sein. Danke an unsere Fans, es ist schön, dass so viele mit dabei waren."

tso

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