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Knöll kommt: Club krallt sich jungen HSV-Knipser

Torhungriger Angreifer wechselt ablösefrei in die Noris - 27.02.2018 11:16 Uhr

Weiß, wie man gegnerischen Verteidigern das Nachsehen gibt: Törles Knöll geht schon bald in Nürnberg auf Torejagd. © imago


 "Der Junge passt perfekt in unser Profil. Er ist jung, talentiert und offensivstark“, lässt ein offensichtlich gut gelaunter Andreas Bornemann auf der vereinseigenen Website ausrichten, als es darum geht, aus Club-Sicht zu erklären, warum man den U20-Nationalspieler an den Neuen Zabo gelotst hat. “Wir hoffen, dass ihm bei uns nun der nächste Schritt in seiner Laufbahn gelingen wird“, schiebt Nürnbergs Sportvorstand an gleicher Stelle hinterher und hat dabei natürlich im Kopf, dass der 20-Jährige in der jüngeren Vergangenheit durchaus schon etwas gezeigt hat, was eine steile Karriere im Profi-Fußball in Aussicht stellt.

Tore, Tore, Törles 

In der laufenden Saison hat es der gebürtige Hesse, der in Dieburg geboren wurde und im Jugendbereich für den FSV Mainz auf Torejagd ging, in 16 Partien beachtliche 15 Mal klingeln lassen - ein stolzer Arbeitsnachweis in der Arbeitskleidung des HSV, für dessen Zweitvertretung der athletische 1,84-Meter-Youngster noch bis zum Sommer in der Regionalliga Nord stürmt.

Dass Knöll eine genaue Ahnung davon hat, wo die gegnerische Kiste steht, wird noch deutlicher, wenn man berücksichtigt, dass der junge Angreifer in 48 Einsätzen für den Viertligisten bislang insgesamt 32 Mal seine Vollstrecker-Qualitäten gezeigt hat. Und mit der Bundesliga, der Wunschdestination des FCN in der kommenden Saison, kennt sich Knöll auch schon aus: Bei den noch erstklassigen Rothosen von der Elbe, dem Profi-Team des HSV also, kam der künftige Nürnberger am 4. Spieltag der laufenden Saison gegen Hannover als Einwechselspieler zum Zug.

Dass sich Knöll auf sein Engagement beim FCN freut, ist auf der Club-Homepage ebenfalls festgehalten und auch, warum der 20-Jährige bald in der Noris stürmt. “Der erste Eindruck vom Club war richtig gut, die Gespräche mit Sportvorstand Andreas Bornemann und Trainer Michael Köllner haben mich schnell überzeugt. Ich bin zuversichtlich, dass wir eine erfolgreiche gemeinsame Zeit haben werden", wird der viermalige U20-Nationalspieler bei fcn.de zitiert. "Ich hoffe, dass ich Hamburg mit einem Erfolgserlebnis verlassen werde und dann in Franken eine neue Entwicklungsstufe erreichen kann", gibt Knöll dort ebenfalls zur Kenntnis.

Ein wertvolles Talent 

Wie das mit den Erfolgserlebnissen funktioniert, weiß der talentierte Angreifer ja. Am Montag sicherte der Mann mit dem literarisch wertvollen Vornamen der HSV-Zweiten bei der Wolfsburger U23 durch seinen Treffer zum 2:2 einen Punkt und damit die Tabellenführung. 

apö

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