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Köllner lädt zum Kältekick: Trainingsauftakt beim FCN

Bereits am Freitag geht es für weitere Einheiten nach Valencia - 03.01.2019 17:19 Uhr

Das Aufwärmprogramm für das Trainingslager: Törles Knöll und Lukas Jäger kicken sich warm für Valencia. © Sportfoto Zink / DaMa


Es gab Jahre, da durften die Fußballer des 1. FC Nürnberg vor der ersten Einheit des Jahres durch ein Spalier von Fans schreiten, beifallumrauscht, getragen von Zuversicht. Am Mittwochnachmittag mussten sie auf all die Annehmlichkeiten weitestgehend verzichten.

Nur etwa 150 Fans wollten den Tabellenletzten zum Jahresauftakt auf dem A-Platz sehen; zumindest die eine oder andere Hand wurde ihnen aufmunternd entgegenreckt, hinterher mussten sie auch etliche Autogramme schreiben. Aber es war Anfang Januar auch schon mal mehr Begeisterung im Sportpark Valznerweiher.

Blick nach vorne

Elf Spiele ohne Sieg haben beim Anhang offenbar ein paar Spuren hinterlassen, die Mannschaft versucht, möglichst nicht mehr daran zu denken. Und nach vorn zu schauen. "Alles ist drin, es ist alles möglich", glaubt Enrico Valentini, einer von vier ehemals Langzeitverletzten, die jetzt wieder dabei sind. Lediglich Kevin Goden ist noch in der Reha.

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Kälte und Köllner: Club-Profis schlottern beim Trainingsauftakt

Trotz eisiger Temperaturen versammelte Club-Trainer Michael Köllner seine Spieler am Donnerstagnachmittag zum Trainingsauftakt am Valznerweiher. Wieder am Ball war auch das Verletzungs-Quartett um Hanno Behrens, Christian Mathenia, Eduard Löwen und Enrico Valentini. Schon am Freitag ist es mit dem Frieren für die Nürnberger vorbei: Dann geht es für den Club ins Traininslager an die Costa del Sol.


Bei Hanno Behrens und Valentini schaut es mit Blick auf den Rückrundenstart am 20. Januar gegen Hertha BSC durchaus viel versprechend aus, Eduard Löwen und Christian Mathenia hingegen müssen noch kürzer treten. Der Torwart, nach eigenem Bekunden schmerzfrei, habe nach seiner Kapselverletzung im Knie weiter "Probleme bei extremen Bewegungen", sagt sein Trainer, Löwen noch erheblichen Rückstand.

Trainingsstart nach Innenbandanriss

Ob der aufzuholen sein wird in der nur 17-tägigen Vorbereitung, ist fraglich, Löwen hofft, in zweieinhalb Wochen zumindest wieder eine Option für das Spieltagsaufgebot sein zu können. "Ich war zehn Wochen weg", sagt Löwen, ein Innenbandanriss im rechten Knie warf ihn weit zurück. "Ich bin mir sicher, dass ich noch mal ein paar Wochen brauchen werde, um richtig im Fluss zu sein."

So lange sollen potenzielle Zugänge natürlich nicht benötigen, um den Club in misslicher Lage helfen zu können. Am Mittwochnachmittag standen ausschließlich bekannte Gesichter auf dem Feld, lediglich U19-Torwart Jonas Wendlinger sowie Tobias Kraulich, Erik Engelhardt und Philipp Harlaß aus der U21 kannte vielleicht nicht jeder. Die vier aus dem NLZ werden morgen auch mit ins Trainingslager nach Benahavis/Spanien fliegen.

In den acht Tagen stehen unter anderem zwei Testspiele auf dem Programm, am 7. Januar gegen Zwolle, am 11. Januar gegen Mouscron. Danach wird man vielleicht schon absehen können, ob das heuer noch mal etwas wird, mit dem Spalier aus begeisterten Nürnberg-Fans.

 

Wolfgang Laaß

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