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Köllner verneigt sich vor seiner Mannschaft - Löwen mahnt

Club nutzt Patzer der Konkurrenz aus, tritt aber auf die Euphoriebremse - 18.02.2018 16:54 Uhr

Trotz Traumtor und Tabellenführung wollte er nicht abheben: Direkt nach Abpfiff machte Eduard Löwen klar, dass noch eine Menge Arbeit vor dem Club liegt. © Sportfoto Zink


Michael Köllner (Club-Coach): "Das war ein brutal schweres Spiel für uns. Das hat man vor allem in 20 bis 25 Minuten während des Spiels gesehen. Duisburg ist ein Aufsteiger, der mit großem Selbstvertrauen angereist ist. Wir wussten, was auf uns zukommt. Umso mehr kann ich mich vor meiner Mannschaft nur tief verneigen. Bis zum 2:0 haben wir unsere Chancen gut herausgespielt. Dann haben wir bisschen was liegengelassen, hatten dann auch einfache Ballverluste. Man hat aber auch gesehen, dass Duisburg nicht umsonst Vierter war. Ich denke, dass die Leute heute glücklich nach Hause gehen und den Sieg genießen können."

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Enrico Valentini (FCN-Eigengewächs): "Duisburg ist vorne extrem gut besetzt, die sind nur schwer zu verteidigen. Von daher haben wir relativ wenig zugelassen. In der ersten Halbzeit hatte Duisburg fast keine Torchance. Das Tor holt sie dann wieder ins Spiel. Dass sie eine gute Mannschaft haben, hat man heute aber auch gesehen. Wir mussten Ishaks Verletzung auffangen, das ist uns gelungen. Wir haben eine starke Mannschaft. Vor allem Hanno hat sich heute gut eingesetzt, hat einen guten Riecher. Er macht das schon extrem stark. Auch das Läuferische zeichnet ihn aus, er ist ein guter Kapitän."


Hier geht es zum ausführlichen Spielbericht.


Eduard Löwen (Torschütze zum 3:1): "Der Ball fällt mir direkt auf den Fuß und ich gehe das Risiko ein. Ich bin froh, dass ich heute wieder gegen Duisburg treffen konnte, darauf hatte ich schon vorher spekuliert. Nun will ich aber auch gegen andere Gegner Tore schießen. Diese Saison kann aber noch viel schiefgehen. Wir haben noch viele Spiele, müssen auf dem Boden bleiben und weiter Gas geben. Es war ein anstrengendes Spiel. Die haben ein gutes Spiel gemacht, haben gute Einzelspieler. Wir mussten viel laufen, viel abrackern."


Ilia Gruev (Cheftrainer MSV Duisburg): "Nürnberg war heute enorm effizient und hat aus vier Chancen drei Tore gemacht. Das ist auch die individuelle Qualität, die nur wenige Teams in der Liga haben. Für uns war heute mehr möglich. Meine Mannschaft hat in der zweiten Halbzeit sehr dominant gespielt und hatte gute Chancen für den Ausgleich. Mit dem Tor von Löwen war die Partie gegessen. Wir haben es heute nicht geschafft, aus unseren gut rausgespielten Chancen noch mehr Tore zu machen und somit den Punkt mitzunehmen. Meiner Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen."

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