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Kontrollen und Gärtla: Das ändert sich bei Club-Heimspielen

Viele Aktionen, Neues vom Gärtla und Tipps für Gästefans - 05.08.2019 15:14 Uhr

Lange Wartezeiten bei den Einlasskontrollen sorgten zuletzt für Unmut unter Club-Fans. © Horst Linke


Läuft die Einlasskontrolle heuer anders?

In den vergangenen Jahren wurde immer wieder Kritik laut, dass Kontrollen am Eingang zu langsam ablaufen. Schon in der vergangenen Saison aber, sagt Niels Rossow, habe man das Konzept umfassend überarbeitet um einen schnelleren Ein- und Auslass der Fans zu ermöglichen. "Wir setzen an allen Eingängen die maximal mögliche Ordneranzahl für die Personenkontrolle ein", erklärt der Kaufmännische Vorstand des Clubs. Außerdem wird in zwei Reihen kontrolliert, um einen schnellen Durchlauf zu erreichen.

Werden wieder Teile des Stadions gesperrt?

Ja, aus wirtschaftlichen Gründen wird der Sektor Süd wie in der vergangenen Zweitliga-Saison geschlossen. So spart sich der Club die Kosten für das Catering dort. Allerdings nicht gegen den HSV. Denn: Bei Bedarf werden alle Blöcke geöffnet. "Wir wünschen uns, dass dieser Fall aufgrund hohen Zuspruchs der Zuschauer durchaus öfter eintritt", sagt Rossow.

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Als das Nürnberger Stadion einmal Victory-Stadium hieß

Das "Max-Morlock-Stadion", der oft geäußerte Wunsch vieler Club-Fans, ist Realität geworden. Die Arena des Altmeisters ist nun nach der Vereinsikone, die Deutschland 1954 in Bern zum Weltmeister machte und für den FCN über 22 Jahre lang Treffer an Treffer reihte, benannt. Doch wie hieß die Spielstätte der Rot-Schwarzen eigentlich früher? Auf jeden Fall vielversprechend: Ausgerechnet Victory-Stadium tauften sie die Amis nach dem Zweiten Weltkrieg.


Und der Familienblock?

Der ursprünglich in der Südkurve angesiedelte ESW-Familienblock ist vor zwei Jahren auf die Haupttribüne umgesiedelt. Dort, im Block 34, wird er nun auch im dritten Jahr in Folge sein.

Was ändert sich rund um das Stadion?

Die Treppentürme zu Block 1 und 3 wurden ausgetauscht und modernisiert. Vor allem aber soll es künftig verschiedene Formate geben, mit denen der Club die Bewerbung Nürnbergs zur Kulturhauptstadt 2025 unterstützen möchte. "Außerdem soll der Max-Morlock-Treff künftig besser in Szene gesetzt werden", sagt Rossow. "Zudem streben wir mittelfristig die Modernisierung der Bezahlvorgänge im Stadion an." Wie das genau aussehen wird, kann Rossow noch nicht verraten.


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Ändert sich etwas im VIP-Bereich?

Ja, dort gibt es ein neues Angebot, den "1. FCN Handwerker Club". In dem neuen Bereich sind gemeinsame Aktivitäten geplant, zum Beispiel die Unterstützung der Region durch gemeinnützige Aktionen.

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Und die Gästefans?

Die Anhänger der gegnerischen Mannschaft, heute aus Hamburg, heißt der Club künftig nicht mehr nur mit Anreiseinformationen willkommen, sondern gibt auch Freizeittipps für den Aufenthalt in Nürnberg. Die reichen vom Klassik Open Air über das Fembohaus bis hinunter in die Felsengänge. "Hier arbeitet der Club künftig enger mit der Kongress- und Tourismuszentrale zusammen", sagt Rossow.

Und wenn der Ball rollt...

...und ins Aus geht, wird er beim Club jetzt auch von jungen Fußballerinnen zurück ins Spiel gebracht – dank Magda Thiel. "Beim Testspiel gegen Paris Saint-Germain kam uns der Gedanke, warum es eigentlich immer Balljungen sind", sagt die soziale und pädagogische Betreuerin im Nachwuchsleistungszentrum des FCN. Und eine Richtlinie dazu gibt es nicht, weshalb beim Club nun dauerhaft Ballmädchen im Einsatz sind.

Und wer es nicht ins Stadion schafft?

Wer kein Ticket hat, kann Club-Spiele im Liveticker auf nordbayern.de verfolgen, aber auch der Club hält seine Fans über seine digitalen Kanäle auf dem Laufenden, wie zum Beispiel über die MatchdayApp. Zum ersten Mal wird es heuer auch in der 2. Liga das Fanradio bei Auswärtsspielen zu hören geben.

Und wie steht es um das Gärtla?
Beim Neujahrsempfang hat Niels Rossow deutlich gemacht, dass er sich auch darum kümmern will. "Die Thematisierung hat für Resonanz gesorgt", sagt er. "Wir haben im Nachgang mit potentiellen Betreibern Gespräche geführt, die sich momentan mit den baurechtlichen Erfordernissen auseinander zu setzen haben." 

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