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Korb für den Club: Peter Hermann sagt dem FCN ab

Fußballfachmann will sich erst einmal der Familie widmen - 02.07.2019 14:28 Uhr

Peter Hermann machte sich schon in Nürnberg verdient. Als Co-Trainer von Michael Oenning realisierte er 2009 den Aufstieg in die 1. Liga. Als Technischer Direktor oder Berater kommt "Mister Leverkusen" aktuell aber nicht zurück. © Michael Matejka


"Im Moment kommt für mich ein Engagement beim Club nicht in Frage. Das habe ich am Morgen auch Robert Palikuca persönlich mitgeteilt. Ich bin jetzt 67, ich brauche jetzt erst einmal bisschen Ruhe für mich und meine Familie," gab Hermann am Dienstag der Bild zu Protokoll, die bei Nürnbergs einstigem Aufstiegsmacher nachgefragt hatte, wie es denn nun aussehe mit einer erneuten Tätigkeit in Nürnberg.

Für den Club - der sich in seiner sportlichen Führung bereits breiter aufgestellt hat, aber noch breiter aufstellen wollte - ist die Absage des verdientsvollen In-der-Szene-Jeden-Kenners ein Schlag ins Kontor. Wie wertvoll Peter Hermann für den FCN bereits war, hatte der Ex-Profi nach elf Jahren unterstützender Tätigkeit in Leverkusen in der Saison 2008/2009 gezeigt, als er an der Seite von Michael Oenning entscheidenden Anteil am Club-Comeback im Oberhaus hatte. Gerne hätte man sich die Dienste des in der Branche wertgeschätzen Fachmanns damals länger gesichert. Doch Hermann zog es zurück nach Leverkusen, wo er Jupp Heynckes assistierte. Dem Jupp Heynckes, mit dem Hermann in München später auch Bayerns Triple-Traum wahr werden lassen sollte.

Trotz Sympathiebekundungen Richtung Nürnberg hatte man befürchten müssen, dass sich der umtriebige Super-Co, der zuletzt erneut in München Niko Kovac erfolgreich assistierte, künftig mehr auf sein Familienleben und etwas mehr Freizeit konzentrieren würde als man das von ihm gewohnt ist. Dass dies nun so kommt, ist nicht überraschend. Dass dies irgendwann aber noch mal anders wird, beim sachverständigen Unruheständler aber ebenso gut vorstellbar. "Ob das alles vielleicht später noch einmal ein Thema für mich werden könnte, muss man abwarten", sagt Hermann gegenüber der Bild selbst. 

 

apö

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