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Landesweit ist der LAC Quelle oben dabei

Fürths Leichtathleten bei den Bayerischen Meisterschaften - 23.07.2019 14:13 Uhr

Anna Sailer brauchte einen Versuch weniger als ihre Verfolgerin aus München, das bedeutete Gold im Stabhochsprung bei den Bayerischen Meisterschaften. © Foto: Andreas Goldmann


Eine lange Saison krönte Anna Sailer mit einer weiteren Goldmedaille. Die LAC-Stabhochspringerin blieb zwar mit 3,80 m hinter den in diesem Jahr erstmals von ihr übersprungenen vier Metern, setzte sich aber dennoch knapp gegen ihre Münchner Rivalin Julia Zintl durch.

Einen weiteren Titel im Stabhochsprung sicherte sich Janosch Bimüller in der Altersklasse M14. Er setzte mit 3,05 m nicht nur eine neue persönliche Bestleistung, sondern ließ damit auch die Konkurrenz hinter sich. Das gelang auch Ilias Boukechab, der seinen Gegnern über die 3000 m nicht den Hauch einer Chance ließ.

"Einfach mehr drauf"

Mit einem beeindruckenden Start-Ziel-Sieg hat er gezeigt, "dass er einfach mehr drauf hatte als die anderen", beschreibt LAC-Vorstandsmitglied Tim Höhnemann den Erfolg des Läufers, der mit gut 30 sec Vorsprung nach 9:33,76 min ins Ziel gekommen war. Auf der gleichen Strecke, allerdings in der U 23, durfte sich Corinna Bittel zur Bayerischen Meisterin krönen lassen. Sie brauchte 10:59,31 min und hatte im Ziel rund 20 sec Vorsprung auf Madelief Bos. Lisa Schuster kam auf dem vierten Platz ins Ziel.

Den fünften Meistertitel fuhr Kaya Russler für den LAC ein. Im Hochsprung feierte sie mit 1,96 m sogar eine neue persönliche Bestleistung. Dabei hatte sie dazu gar keine Zeit, denn der Plan sah direkt im Anschluss den Weitsprungwettbewerb vor, an dem sie ebenfalls teilnahm. Den ersten Versuch verpasste Russler sogar, trotzdem sprang sie am Ende mit 5,25 m auf Platz drei.

Den Medaillensatz vervollständigte Russler dann noch mit der 4x100-m-Sprintstaffel der U 16: Mit 49,92 sec stand für das LAC-Quartett am Ende erstmals eine Zeit unter 50 sec auf der Uhr und wurde mit Silber belohnt.

Über zweite Plätze durften sich auch Fabian Merkel über 300 m der M 15, U 23-Hochspringerin Luisa Felix, W 14-Sprinterin Chidinma Sophia Eze über 100 m und U 23-Weitspringer Leon Khavvam freuen.

Zweimal aufs Treppchen lief Clement Thiebaut, der bei der U 23 über 800 und 1500 m jeweils Bronze einheimste. Jannes Talarek übersprang mit dem Stab 3,20 m und landete damit ebenso auf dem Bronzerang wie Anni Knoblich über die 800 m in der Altersklasse W 14.

Für den TSV Zirndorf, der mit zwei Athletinnen in Regensburg an den Start gegangen war, hätte das Ergebnis besser sein können. Zoé Brock, die im Kugelstoßen noch einmal die DM-Norm angreifen wollte, stieß das Kampfgerät allerdings nur auf 11,66 m und verpasste die Norm von 12,20 m damit deutlich.

Für W 14-Läuferin Amelie Brandl endete die erste Teilnahme an einer Bayerischen Meisterschaft noch schmerzlicher: Auf der 800-m-Strecke lag sie nach drei Vierteln des Laufes gut im Rennen, dann geriet sie im Pulk ins Straucheln und stürzte. Nicht genug damit, dass das Rennen für sie damit gelaufen war, Brandl brach sich dabei den Unterarm und musste noch am Abend operiert werden.

Stark im Mehrkampf

Bei den Deutschen Jugend-Mehrkampfmeisterschaften landeten die beiden LAC-Neunkämpfer Nils Leifert und Fabio Vitalini Achtungserfolge in der Altersklasse M 14: Leifert sicherte sich bei seiner ersten Teilnahme mit 4.544 Punkten und der schnellsten Zeit über 1000 m Rang sieben. Pech hatte Vitalini, der beim Kugelstoßen keinen gültigen Versuch landete. Fünf persönliche Bestleistungen retteten ihn nicht mehr und so blieb trotz starker Leistung nur der letzte Platz. 

ANDREAS GOLDMANN

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