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Leibold beim Club: Gekommen, um zu bleiben?

Rätselraten: Wo spielt der Linksverteidiger nächste Saison? - 28.05.2019 16:13 Uhr

Tim Leibold: Identifikationsfigur und Leistungsträger der Rückrunde. Nun steht die Frage im Raum, bei welchem Verein er in der kommenden Saison spielen will. © Sportfoto Zink / DaMA


Die Bild hatte dem Club und seinem Linksverteidiger vor einiger Zeit schon den sicheren Abgang prophezeit. Der Böblinger reagierte auf diese wohl etwas überhastete Annahme mit ganz viel Social-Media-Spott. Eine konkrete Antwort zur ewigen Frage um seine Zukunft blieb Leibold aber trotzdem schuldig. Als neuer Arbeitgeber war man jedenfalls schnell beim VfB Stuttgart. Der Schwabe würde zu Schwabens Vorzeigeverein zurückkehren und mit diesem weiter erste Liga spielen, hieß es sinngemäß unter anderem beim kicker. Doch der VfB ist - wie seit Montag feststeht - ebenfalls aus der Bundesliga abgestiegen. (wir berichteten).

Ausstiegsklausel, Ablöse und Abwanderunsgedanken

Für ein weiteres Engagement im Oberhaus hat Leibold, der sich in der Rückrunde für eine Tätigkeit bei anderen Erstliga-Vereinen empfahl, jedoch grundsätzlich Optionen. Wie der kicker berichtete, enthält der Vertrag des 25-Jährigen eine Ausstiegsklausel, von der er jederzeit Gebrauch machen kann. Ob sich Stuttgart die Ablösesumme von rund drei Millionen Euro in Liga zwei leisten will, bleibt derweil unbeantwortet. Wohin also mit Leibold? Schalke, Bremen und Wolfsburg hatten wohl in der Vergangenheit gleichsam Interesse signalisiert.

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Leibold, Ewerton und mehr! Wer geht, wer bleibt beim FCN?

In der 2. Liga wird alles anders: Wobei - nicht alles. Damir Canadi wird die Mannschaft nicht komplett neu aufstellen müssen. Trotzdem werden einige Spieler den Verein verlassen. Wer sicher geht, wer sicher bleibt und bei welchem Spieler noch Ungewissheit herrscht - hier kommt ein Überblick!


Palikuca will Leibold halten

Vom einem schon fast sicher geglaubten Abgang will man beim FCN nichts hören. Robert Palikuca engagiert sich aktiv dafür, den Außenbahn-Antreiber zu halten und spricht in den höchsten Tönen von ihm. Gegenüber der Bild äußerte sich Nürnbergs Sportvorstand entsprechend: "Tim ist ein guter Junge. Ich hatte ein langes und sehr gutes Gespräch mit ihm. Ich glaube, da ist noch nichts entschieden.“ Für den Club wäre ein Abgang Leibolds ein herber Verlust. Neben seinen zuletzt starken Leistungen würden dem Verein ein Teamplayer, eine Stimmungskanone und eine Identifikationsfigur fehlen.

Private Gründe für den Verbleib?

Was noch für die Club-Treue des Schwaben sprechen könnte, wären private Gründe. Leibolds Lebensgefährtin Laura Winter, 25, fand bei Hit Radio N1 in Nürnberg erst kürzlich einen Job als Moderatorin. Und Leibold wurde in der Vergangenheit nicht müde zu betonen, wie heimisch er sich in Nürnberg und beim Club fühlt. Die ewige Frage nach dem Verbleib von Tim Leibold könnte bald schon beantwortet werden.

mlk

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