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Leitl lobt sein Team und hadert: "Leider zwei Punkte zu wenig"

Kleeblatt-Coach freut sich über "herausragende Leistung der Mannschaft" - 20.04.2019 16:18 Uhr

War zufrieden mit seinem Team: Fürths Trainer Stefan Leitl. © Sportfoto Zink / MeZi


Stefan Leitl (Kleeblatt-Coach): "Ich weiß gar nicht, wo ich heute beginnen soll. Ein großes Kompliment an meine Mannschaft. Wir waren von Beginn an im Spiel. Wir hatten gute Momente im Anlaufen. Kriegen dann in Unterzahl das 0:1. Wir hatten zwei Situationen, wo ein Spieler draußen behandelt werden musste und in einer Situation kriegen wir das Tor. Das hat den Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Dann gingen wir in die Pause und haben mit den Spielern gesprochen, dass wir jetzt noch mehr Emotionen reinpacken und an uns glauben müssen. Ich habe schon viele Spiele in Fürth erlebt. Wir konnten heute das Publikum mitnehmen, das haben sich die Jungs erarbeitet und auch verdient. Es war heute eine sehr gute Leistung meiner Mannschaft gegen einen Gegner, der die ganze Saison stabil spielt. Für uns sind es leider zwei Punkte zu wenig, aber die Leistung der Mannschaft war hervorragend."

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Platzverweise und Caligiuris Kopf: Fürth punktet gegen Union

Da war mächtig Pfeffer drin! Gegen Union Berlin erkämpfte sich die SpVgg Greuther Fürth ein 1:1. Was in der ersten Hälfte noch drohte, ein müder Sommerkick zu werden, nahm in der zweiten Halbzeit noch einmal richtig Fahrt auf. Der Lohn für Fürths Bemühungen: Immerhin ein Zähler gegen den Aufstiegskandidaten aus Berlin. Hier sind die Bilder!


Marco Caligiuri (SpVgg-Kapitän): "Wir wollten wieder an die Art und Weise, wie wir Fußball gespielt haben vor dem Bochum-Spiel, anknüpfen und uns darauf fokussieren. Das haben wir gemacht und ich glaube, wir haben wieder eine Sprache gesprochen und haben uns sehr gut präsentiert. Die Art und Weise, wie wir momentan spielen und uns präsentieren nach Rückschlägen, ist schon bemerkenswert. Aber wir müssen uns Woche für Woche bewusstmachen, dass wir Woche für Woche an unsere Leistungsgrenze gehen müssen, um so eine Partie wie heute abzuliefern."


Hier geht's zum Spielbericht!


Sebastian Ernst (Fürths Mittelfeldmann): "Das wäre der Lucky Punch gewesen. Ich steh allein vor dem Tor und muss mich schnell entscheiden. Ich wollte an ihm vorbeispielen, den hält er gut mit dem Fuß. Das ist klar bitter mit der letzten Aktion. Wir haben aufopferungsvoll gekämpft in Unterzahl, hätten den Sieg verdient gehabt. Es ist einfach schade. Aber wir schauen von Spiel zu Spiel und klar wollen wir immer noch schnellstmöglich die 40 Punkte holen."

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Sechs für den Rotsünder: Die Kleeblatt-Noten nach dem Berlin-Remis

Mit dieser Tätlichkeit hat Daniel Keita-Ruel seiner Mannschaft keinen Gefallen getan. Über 52 Minuten musste das Kleeblatt wegen des Platzverweises seines Stürmers mit zehn Leuten gegen Union Berlin agieren. Die Fürther steckten nicht auf und erspielten sich ein Remis. Sie bewerteten die Leistungen der Kleeblatt-Kicker nach Schulnoten - und hier ist die Auswertung:


Kenny Prince Redondo (Kleeblatt-Flügelflitzer): "Wir wussten, dass mit Union eine sehr starke Mannschaft kommt. Ich war sehr positiv angetan von der Reaktion der Fans, wie sie uns angefeuert haben. Wir haben heute gezeigt, dass die Mannschaft selbst mit so einer Entscheidung wie in der ersten Hälfte stark genug ist."


Urs Fischer (Trainer von Union Berlin): Herzlichen Glückwunsch an Stefan und seine Mannschaft. Der Punktgewinn für euch ist heute fast zu wenig, es hatten eigentlich drei sein müssen, wenn ich mir die 90 Minuten anschauen. Daran sieht man, dass ich heute sehr enttäuscht bin. Wir hatten eigentlich in keiner Phase des Spiels Zugriff. All die Dinge, die wir uns unter der Woche vorgenommen hatten, konnten wir nicht zeigen. Wir müssen uns heute bei unserem Torwart bedanken, der Normalform oder sogar mehr als Normalform hatte. Ich glaube aber, dass einige andere Spieler heute nicht auf ihrem Niveau waren. Und dann musst du mit diesem Punkt leben. 

ama

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