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Leitl nach Kiel-Remis: "Müssen Gegentore besser verteidigen"

Fürth-Coach lobt seine Mannschaft trotz des bitteren 2:2 bei den Störchen - 17.02.2019 16:25 Uhr

Handshake mit Fabian Reese: Stefan Leitl ist mit der Leistung seiner Fürther zufrieden. © Sportfoto Zink / WoZi


Stefan Leitl (Trainer SpVgg Greuther Fürth): "Wenn man in der 94. Minute den Ausgleich kriegt, ist das bitter. Aber ein Kompliment an meine Mannschaft. Wir wussten, was uns hier erwartet, dass wir auf eine spielstarke Mannschaft treffen, die in der Spieleröffnung hohes Risiko geht. Und das war unser Ansatz, gleich da zu stören. Wir waren taktisch gut eingestellt und haben wenig aus dem Spiel zugelassen. Wir haben uns dann auch mit zwei Toren belohnt und kriegen dann zwei Standardgegentore, die wir besser verteidigen müssen. Heute wäre mehr drin gewesen."

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Tim Walter (Trainer Holstein Kiel): "Wir haben heute sehr viele Fehler gemacht, aber ich muss meiner Mannschaft trotzdem ein Kompliment machen. Wir müssen uns immer darauf einstellen, dass du hoch angelaufen wirst. Die nötige Zweikampfhärte und Bissigkeit haben wir heute aber auf diesem, Entschuldigung, scheiß Platz vermissen lassen. Leider waren wir ungenau und so sind viel Kontersituationen, die wir in der ersten und auch in der zweiten Halbzeit hatten, verpufft. Wir haben dem Gegner zwei Tore geschenkt. Normalerweise müssen wir so ein Spiel gewinnen."

Julian Green (Spieler SpVgg Greuther Fürth): "Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Wir können, wenn wir noch konsequenter sind, mit 2:0 oder 3:0 in Führung gehen. Am Ende kriegen wir so ein dummes Tor, das müssen wir besser verteidigen. Der letzte Pass, der letzte Abschluss war heute zu ungenau. Der Trainer hat uns mitgegeben, dass wir hinten sicher stehen und vorne Druck machen und pressen. Wir müssen die Standards besser machen. Ich war heute für Elfmeter eingeteilt, in der Vergangenheit habe ich sie immer ganz gut geschossen."

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Maximilian Wittek (Spieler SpVgg Greuther Fürth): "Es war von Anfang an ein hektisches Spiel. Kiel hat immer versucht, das Spiel schnell zu machen. Da war es schwer, dass wir Ruhephasen rein bekommen, da haben wir uns etwas anstecken lassen. In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht, haben genau die Ballgewinne gehabt, die wir uns vorgestellt haben, haben aber leider unsere Umschaltaktionen nicht konsequent zu Ende gespielt und bei zwei Standardsituationen nicht gut verteidigt. Am Ende überwiegt die Enttäuschung über das Gegentor, aber ich denke, dass man mit einem Punkt in Kiel zufrieden sein kann."

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