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Löw erklärt Personalpolitik auf Pressekonferenz am Freitag

Der Bundestrainer gibt seinen Kader doch nicht per Pressemitteilung bekannt - 12.03.2019 17:23 Uhr

Seinen Kader will Bundestrainer Joachim Löw nun am Freitag auf einer Pressekonferenz bekannt geben und sich zu seinen Entscheidungen äußern. © Jan Woitas


Bundestrainer Joachim Löw will am Freitag "seine grundsätzlichen Überlegungen" zur Lage der deutschen Nationalmannschaft öffentlich erläutern. Zum Start in das Länderspieljahr werde Löw sein Aufgebot nominieren und auf einer Pressekonferenz in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes in Frankfurt/Main Stellung beziehen, teilte der DFB am Dienstag mit. Ursprünglich geplant war, dass die Kader-Bekanntgabe per Pressemitteilung erfolgen sollte.

Zuletzt hatte die in der vergangenen Woche erfolgte Ausmusterung der langjährigen Nationalspieler Thomas Müller (29), Jerome Boateng (30) und Mats Hummels (30) hohe Wellen geschlagen. Der Bundestrainer hatte den endgültigen Verzicht auf die Profis vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München verkündet. Seitdem gibt es Diskussion um das Weltmeister-Trio von 2014.


Nach Müller: Auch Hummels teilt gegen Bundestrainer Löw aus


Die deutsche Elf bestreitet am Mittwoch in einer Woche in Wolfsburg ein Testspiel gegen Serbien, ehe vier Tage später in Amsterdam das erste EM-Qualifikationsspiel gegen die Niederlande folgt.

Neuer fühlt sich nicht als "altes Eisen"

Kapitän Manuel Neuer befürchtet persönlich keine baldige Ausmusterung aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Er fühle sich nicht als „altes Eisen“, sagte der Nationaltorhüter am Dienstag in München auf die Frage nach seinen Bayern-Kollegen. Löw will in Zukunft mehr auf junge Spieler setzen. "Ich weiß, dass die Zeit nicht unbegrenzt ist", sagte Neuer, der Ende des Monats 33 Jahre alt wird. Er hat 84 Länderspiele bestritten.

Löw ernannte ihn erst kürzlich zu seiner Nummer 1 bis mindestens zur EM-Endrunde 2020, bei der München einer der Spielorte sein wird. Vor seinem 100. Champions-League-Einsatz an diesem Mittwoch gegen den FC Liverpool sagte Neuer auch, dass es aktuell für ihn "wichtigere Themen" gebe, "als wielange man noch spielt". 

dpa

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