Löwen stellt klar: Wechsel nach Russland keine Option

17.4.2019, 18:50 Uhr
Auf Distanz: Zwischen Michael Köllner (links) und Eduard Löwen lief es nicht mehr.

© Sportfoto Zink/DaMa Auf Distanz: Zwischen Michael Köllner (links) und Eduard Löwen lief es nicht mehr.

Immer wieder haben sie beim 1. FC Nürnberg in den letzten Wochen, und seit Boris Schommers von Michael Köllner übernommen hat, betont, dass sie mit den Gegnern auf Augenhöhe waren. Immer wieder klang dabei auch Erstaunen durch, nachdem man sich unter Köllner mit dem Abstieg mehr oder weniger abgefunden zu haben schien.

Jetzt ist das Vertrauen in das eigene Können wieder gewachsen, auch wenn die Ergebnisse dazu eher nicht Anlass geben. Trotzdem hört man optimistische Worte überall, dass das am Ende schon irgendwie klappen könnte mit dem Klassenverbleib. Hanno Behrens, der Kapitän, sagt das zum Beispiel am Mittwochmittag nach dem Training jedem, der das gerne hören will: "Das klappt." Etwas ausführlicher widmet sich diesem Thema Eduard Löwen. "Man hat gesehen, dass die Mannschaft sich nicht aufgegeben hat. Die Mannschaft hat den Glauben nicht verloren und wird ihn nicht verlieren", sagt der 22-jährige Mittelfeldspieler.

Bloß nicht nach Russland

Zum sein Schweigen brechenden Köllner sagt Löwen auch noch etwas. Die beiden galten mal als Traumpaar des Clubs, der Spieler Löwen und der Trainer Köllner schafften es aus der U21 bis in die erste Liga. In der verschlechterte sich das Verhältnis. Warum? Löwen will es nicht erklären. Nur so viel: "Man hat am Ende gesehen, dass das Verhältnis nicht top war, ich durfte nicht mehr ran."

Jetzt darf er wieder ran, es gelingt ihm so überzeugend, dass sich andere Vereine interessieren für ihn. Kolportierte Angebote aus Russland bestätigt Löwen, sagt aber auch, dass ein Wechsel dorthin "auf keinen Fall" eine Option ist. Bleibt er also auch im Falle eines Abstiegs? Festlegen will er sich nicht. "Das wäre den Fans gegenüber nicht fair, ich lasse alles offen", sagt Löwen.

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