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Margreitter mosert: "Die Beine wurden immer schwerer"

Nach der Hoffenheim-Pleite haben alle Club-Spieler eine klare Meinung - 20.10.2018 19:22 Uhr

Auch Abwehrchef Georg Margreitter konnte die Niederlage gegen die TSG Hoffenheim nicht verhindern. © Sportfoto Zink/DaMa


Michael Köllner (Club-Trainer): "In der ersten Halbzeit haben wir ein richtig gutes Spiel gezeigt, waren in den Zweikämpfen sehr präsent und sind auch immer wieder vors Tor gekommen. Nach der Pause konnten wir unser Spiel nicht mehr so aufnehmen. Hoffenheim hat dann auch seine Klasse gezeigt. Wir konnten die Räume nicht mehr schließen und sie haben das gut zu Ende gespielt. Wir haben es hinten heraus nochmal versucht, aber am Ende verdient verloren, keine Frage. Trotzdem: Wenn wir es so wie in den ersten 30 Minuten über längere Zeit auf den Platz bringen, dann werden wir in den nächsten Wochen auch wieder punkten."

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Julian Nagelsmann (Hoffenheim-Coach): "Es waren für uns komplizierte erste 20 Minuten. Nürnberg war uns da in Emotionalität und Mentalität überlegen. Deshalb lagen wir auch zurecht 0:1 hinten und hätten auch 0:2 hinten liegen können. Danach haben wir uns gefangen, waren schon vor der Pause recht dominant und hatten gute Abschlüsse. In der zweiten Halbzeit konnten wir dann hohen Druck erzeugen und waren nicht mehr so anfällig für Konter. Wir haben die Dinge gut umgesetzt und am Ende auch verdient gewonnen."

Christian Mathenia (FCN-Keeper): "Es war ein sehr intensives Spiel. Ich glaube, heute ist bei allen der Tank leer. Insgesamt war es schwer für uns, Hoffenheim kam oft zum Abschluss. Aber wir haben es vor allem in der ersten Halbzeit gut gemacht. Schade, dass wir uns dafür am Ende nicht belohnen konnten. Es freut mich natürlich, dass ich heute zum ersten Mal spielen durfte und mich auch einige Male auszeichnen konnte. Aber das hätte ich natürlich gerne gegen drei Punkte eingetauscht."

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Lukas Mühl (Nürnbergs Verteidiger): "In der ersten Halbzeit haben wir die Hoffenheimer Flanken verhindert, sie unter Stress gesetzt und dadurch viele Fehler erzwungen. Das ist uns nach der Pause nicht mehr gelungen. Und dann wird es gegen so eine Mannschaft schwer. Sie sind im letzten Drittel sehr stark und haben vorne viel Qualität. Wir sind nicht mehr so in die Zweikämpfe gekommen und hätten nicht so schnell den zweiten Treffer kriegen dürfen. Gegen solche Mannschaften muss man viel laufen, viel kämpfen, dann bekommt man auch Chancen. Das hat man in der ersten Halbzeit gesehen. So wie in der ersten Halbzeit müssen wir es über 90 Minuten hinbekommen, dann sind wir sehr eklig zu bespielen."

Georg Margreitter (FCN-Abwerchef): "In der ersten Halbzeit haben wir es gut gemacht, die Zweikämpfe gesucht, gefunden und sind dann auch in Führung gegangen. Ich bin eigentlich mit einem guten Gefühl in die Pause. Aber als wir rauskamen hat man schon gemerkt, dass wir ein bisschen ins Wackeln geraten. Wir waren passiver und hätten das Gegentor länger vermeiden müssen. Wenn man dann noch eines kassiert, dann werden die Beine immer schwerer. Wir haben es in der ersten Halbzeit gut hinbekommen, darauf können wir aufbauen. Und man darf auch mal anerkennen, dass es Hoffenheim nach der Pause sehr gut gemacht hat." 

tso

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