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Mathenia: "Mein Kind kommt im Club-Kreißsaal zur Welt"

Der Torhüter identifiziert sich voll mit dem FCN - 22.06.2019 12:27 Uhr

Der Torhüter scheint sehr glücklich beim Club zu sein. © Sportfoto Zink / WoZi


NZ: Wie fühlt es sich an, wenn es wieder losgeht?

Christian Mathenia: Sehr gut! Natürlich sind die ersten Tage geprägt von vielen Tests – das macht als Torhüter nicht so viel Spaß, weil es mit viel Laufen verbunden ist. Aber man freut sich, wieder mit den Jungs in der Kabine zu sein.

NZ: Sie haben Ihren Vertrag beim Club um fünf Jahre verlängert. Was waren die Gründe?

Mathenia: Es ist ja kein Geheimnis, dass ich mich hier in Nürnberg pudelwohl fühle. Meine Freundin ist auch Fränkin, die hat mir natürlich auch ein bisschen ins Gewissen geredet. Ich hatte andere lukrative Angebote, aber mein Gefühl hat mir gesagt, dass ich lieber längerfristig hier beim Club bleiben möchte.

NZ: Wie kam die lange Laufzeit von fünf Jahren zustande?

Mathenia: Es hat ein Gespräch mit unserem Sportvorstand Robert Palicuka gegeben, und da hat er mir dieses Vertragsangebot gemacht. Da wollte ich auch nichts mehr dran ändern. Es freut mich, dass es von Vereinsseite so großes Vertrauen mir gegenüber gibt.

NZ: In der zweiten Bundesliga spielen jetzt Stuttgart, Hannover, der HSV und der Club. Wie schätzen Sie die Liga ein?

Mathenia: In den letzten Jahren hieß es ja schon immer, dass das jetzt die stärkste zweite Liga aller Zeiten ist. Dieses Jahr glaube ich aber, dass es wirklich so ist. Man hat einfach vier große Vereine in der Liga. Unser Ziel ist es aber trotzdem, den Club in den nächsten Jahren wieder in die erste Liga zu führen. Da gehört der Verein hin.

NZ: Die Fans haben Sie zum Cluberer der Saison gewählt. Was bedeutet Ihnen das?

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In Nürnberg kommen die jüngsten Clubfans jetzt schon in Rot und Schwarz auf die Welt: Im ersten FCN-Kreißsaal im Südklinikum, der in Vereinsfarben gestaltet ist, prangt ein riesiges FCN-Emblem an der Tür - doch nicht nur das. Auch die passenden Strampler gibt es gleich für die Neugeborenen.


Mathenia: Das ist natürlich eine schöne Randnotiz. Wenn man im Urlaub ist, muss man die Saison erst einmal verarbeiten, auch den Abstieg. Als ich dann die Nachricht bekommen habe, habe ich mich sehr gefreut. Es ist schon schön, von Fanseite so ein Feedback zu bekommen. Trotzdem würde ich das gerne gegen den Klassenerhalt eintauschen.

NZ: Wie ist Ihr Eindruck vom neuen Trainer Damir Canadi?

Mathenia: Er ist ein sehr guter Typ, hat eine eigene Spielphilosophie und ist ein sehr netter Mensch. Ich habe ein gutes Gefühl mit ihm.

NZ: Wie ist es für Sie, als Nummer eins in die Saison zu gehen?

Mathenia: Das ist ein schönes Gefühl, ändert aber nichts an meiner Herangehensweise. Ich habe ein gutes Torwartduo hinter mir, das mir jeden Tag Druck machen wird. Ich muss jeden Tag, und vor allem in den Spielen, meine Leistung bringen.

NZ: Sind Sie zwischenzeitlich schon Vater geworden?

Mathenia: Nein. Der Geburtstermin unserer Tochter ist am 1. August. Gestern war ich im Kreißsaal und habe mir alles angeschaut. Im Südklinikum gibt es einen Club-Kreißsaal, da soll die Entbindung stattfinden. Dort ist die ganze Wand vollgemalt mit Marek Mintal und anderen Club-Legenden.


Zum Artikel: Geburt in Rot-Schwarz: Klinikum öffnet den Club-Kreißsaal


 

Dominik Mayer

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