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Mehr Chancen, mehr Tore! Köllners Rechnung gegen Berlin

Rückrundenauftakt! Club-Coach fordert mehr von seinen Abstiegskämpfern - 19.01.2019 17:57 Uhr

Der Klassenkampf ist Kopfsache! Vielleicht kann ja Mikael Ishak am Sonntag einen der von Michael Köllner geforderten "Türöffner-Standards" verwerten. © Sportfoto Zink / DaMa


"Die Einschätzung ist ja nichts Neues“, kontert Köllner, vor der Saison waren die Prognosen genauso ausgefallen. Das Programm heißt also Neustart, der Club-Trainer sagt, er freut sich darauf, "riesig" sogar - ohne Freude wird es natürlich nicht gehen, aber für einen Stimmungsumschwung braucht es beim Fußball vor allem passende Resultate, nach elf Spielen ohne Sieg ist es mithin höchste Zeit für ein Erfolgserlebnis.

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"Wir sind im Rennen, wir haben noch alles in der Hand", erklärt Köllner bei der Spieltags-Pressekonferenz am Freitagnachmittag. In der Vorrunde, so Köllner, hätten auch Leistungsträger "an der Liga zu knabbern gehabt“, die dabei gewonnenen Erfahrungen sollen jetzt helfen, Köllner wünscht sich "über einen längeren Zeitraum formstärkere Spieler". Außerdem kehren mit Eduard Löwen und Hanno Behrens zwei der besten Vorbereiter der Aufstiegsmannschaft zurück. Ein "stärkeres Flügelspiel" sollen beide mitinszenieren, ein weiterer Wunsch gilt den "Standards als Türöffner", also Eckbällen und Freistößen, aus denen zuletzt zu wenig Ertrag resultierte.

Lässt der Trainer Löwen ran? 

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Mal wieder ein Torwartfehler, mal wieder eine schlechte Chancenverwertung und wieder kein Sieg. Auch gegen den Tabellenvorletzten aus Belgien schafft es der Club nicht, zu überzeugen. Einzig Kubo und Löwen haben eine Szene, bei der man sich als Fan eine Wiederholung gewünscht hätte.


"Mit mehr Torchancen", sagt Köllner, "steigt auch die Wahrscheinlichkeit, zu Toren zu kommen", der Trainer will die Offensive forcieren, ohne hinten Räume zu öffnen - in der Balance steckt die Kunst des Fußballs, Köllner hofft, "dass wir es hinkriegen". Ob Löwen schon am Sonntag von Beginn an spielt, ist noch offen, es gehe auch um die "Fitness im Kopf" (Köllner), aber perspektivisch soll der hochbegabte Youngster ebenso eine Verstärkung sein wie Routinier Ewerton. Der Brasilianer gilt seinem Trainer als "extrem wichtiger Spieler", er schätzt Ewerton "enorm", er sei „ein Führungsspieler auf dem Platz“, den „wir brauchen“, das Comeback könne „nur über die Startelf“ funktionieren.

Schon am Sonntag (15.30 Uhr, Live-Ticker auf nordbayern.de)? Köllner will sich im Gegensatz zu Christian Mathenia, den er zwischen die Pfosten beordert, nicht festlegen, kann sich aber "Überraschungen" vorstellen. Die für den Anhang schönste wäre ganz schlicht: ein Sieg.  

 

  

Hans Böller Sportchef der Nürnberger Nachrichten E-Mail

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