Wann startet der Challenge?

Für Triathlon-Fans wird bald wieder alles so sein, wie es sein sollte

Sebastian Böhm
Sebastian Böhm

Sportredaktion

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8.11.2022, 15:47 Uhr
Derzeit kaum vorstellbar, aber im Juni 2023 und im Juli 2024 werden viele sehr sportliche Menschen diese Abkühlung herbeisehnen. 

© Sportfoto Zink / Oliver Gold, Sportfoto Zink / Oliver Gold Derzeit kaum vorstellbar, aber im Juni 2023 und im Juli 2024 werden viele sehr sportliche Menschen diese Abkühlung herbeisehnen. 

Die Schnittmenge zwischen Motorsport- und Triathlonfans dürfte überschaubar. Und so hatten sich am 3. Juli 2022 wohl nur wenige Menschen zwischen den Rennen am Norisring und DEM Rennen zwischen Roth, Hilpoltstein und Greding entscheiden müssen.

Bei der Terminvergabe ist für die Organisatoren des beliebtesten Langdistanz-Triathlon der Welt ohnehin eine andere Veranstaltung wichtiger als das PS-Spektakel rund um die Steintribüne: die Ironman-EM in Frankfurt.

Es gab eine Zeit, in der die beiden großen deutschen Veranstaltungen derart verbittert um Top-Athleten, Zuschauer und Aufmerksamkeit bemüht hatten, dass bereits die Terminplanung zum Kampf wurde. Diese Zeiten sind vorbei.

Und der Norisring?

„In konstruktiven Gesprächen zwischen Team-Challenge und Ironman haben sich die Vertreter, wie bereits in den vergangenen Jahren üblich, auf eine gemeinsame Terminfestlegung für die großen deutschen Langdistanzrennen verständigt“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Datev Challenge Roth kann deshalb wieder auf seinen angestammten Termin zurückkehren, wenn auch erst im Jahr 2024. 2023 findet der Challenge am 25. Juni statt.

Ein Jahr später ist dann wieder alles so, wie es sein sollte: Im Morgengrauen des 7. Juli 2024 wird der Challenge gestartet.

Und wann findet der Norisring 2023 statt? Das ist noch nicht ganz klar. Nach Informationen von „Motorsport-Total.com“ hat der Motorsportclub Nürnberg der DTM zwei Termine vorgeschlagen: das Wochenende vom 23. bis zum 25. Juni und das Wochenende vom 7. bis zum 9. Juli. Es könnte also durchaus sein, dass sich auch 2023 ein paar wenige Sportfans erneut zwischen Benzin und Laktat werden entscheiden müssen.

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