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Nach Ausraster: Pereira fehlt dem Club für drei Spiele

Der Brasilianer muss außerdem eine Geldstrafe von 10.000 Euro zahlen - 25.02.2019 15:34 Uhr

Schon in der 4. Minute musste Pereira wegen einer Tätlichkeit gegen Niko Gießelmann wieder in die Kabine. Jetzt muss er drei weitere Spiele aussetzen. © Sportfoto Zink / DaMa


Schon nach drei Minuten im Spiel gegen den Abstiegskonkurrenten aus Düsseldorf verlor der Nürnberger Matheus Pereira die Fassung und traf seinen Gegenspieler Niko Gießelmann mit der Hand im Genitalbereich. Vorausgegangen war ein Foul des Düsseldorfers an Pereira, der sich mit dieser Aktion wohl rächen wollte. Der Videoschiedsrichter meldete sich bei Sascha Stegemann, dem Unparteiischen auf dem rasen, der den Brasilianer daraufhin in die Kabine schickte.

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Blitz-Rot, Traumtor und viel Pech: Club unterliegt in Düsseldorf

Nach hartem Kampf in etwa 86 Minuten in Unterzahl geht der Club mit leeren Händen nach Hause. Obwohl Eduard Löwen die Nürnberger mit einem Traumtor in Führung bringen konnte, reicht es am Ende nicht mal für einen Punkt. Durch ein unglückliches Eigentor und einen Standard dreht die Fortuna die Partie spät und kann sich drei wichtige Punkte im Kampf um den Abstieg holen. Hier sind die Bilder!


Am Montag gab der Deutsche Fußball-Bund die Strafe bekannt. Der Edeltechniker wird dem Club für die nächsten drei Partien fehlen und muss außerdem eine Geldstrafe über 10.000 Euro zahlen. Pereira kann damit sowohl gegen Leipzig als auch gegen Hoffenheim und Frankfurt nicht eingesetzt werden und steht erst im Spiel gegen einen weiteren Konkurrenten im Abstiegskampf - den FC Augsburg - wieder zur Verfügung.

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Trotz Kampf nur Mangelhaft: Nur ein Spieler mit guten Noten

Nach der frühen Roten Karte für Matheus Pereira stand der 1. FC Nürnberg bei Fortuna Düsseldorf vor einer extrem schweren Aufgabe, hängte sich vorbildlich rein - und musste trotzdem wieder ohne Punkte nach Hause fahren. Dementsprechend fallen die Zeugnisse nur mäßig aus. Hier sind die Noten der Club-Profis!


Damit ist er genauso lange gesperrt wie bereits Simon Rhein, der gegen Leipzig noch pausieren muss, in Hoffenheim aber wieder zum Einsatz kommen könnte, und Stuttgarts Nicolas Gonzalez für seine Boxattacke gegen Düsseldorf. Herthas Karim Rekik, der am Samstag im Spiel gegen den FC Bayern München wegen einer Auseinandersetzung mit Robert Lewandowski vom Platz gestellt wurde, erhält dagegen nur ein Spiel Sperre.

ako

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