Nach Erdogan-Eklat: Ex-Club-Profi Gündogan weiter für DFB

17.8.2018, 16:19 Uhr
Reifte beim 1. FC Nürnberg einst zum internationalen Star heran, der nun unter Pep Guardiola bei Manchester City die Fäden zieht: Ilkay Gündogan.

Reifte beim 1. FC Nürnberg einst zum internationalen Star heran, der nun unter Pep Guardiola bei Manchester City die Fäden zieht: Ilkay Gündogan. © Ina Fassbender/dpa

Der 27 Jahre alte Mittelfeldspieler von Manchester City antwortete am Donnerstagabend bei Instagram auf die Frage eines Fans nach seinen größten Zielen im Fußball: "Die Champions League zu gewinnen und mindestens einen Titel mit der Nationalmannschaft."

Zusammen mit Mesut Özil war Gündogan Auslöser der sogenannten Erdogan-Affäre gewesen. Die beiden Premier-League-Profis hatten sich kurz vor der Nominierung zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland zusammen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan fotografieren lassen. Wegen der Bilder wurden die beiden England-Profis vom FC Arsenal und Manchester City heftig kritisiert.

Während der ehamliger Cluberer Gündogan noch vor der WM Stellung bezog, hatte Özil zunächst geschwiegen. Erst drei Wochen nach dem Vorrunden-Aus der deutschen Elf erklärte sich Özil Ende Juli via sozialer Medien und verband seinen Rücktritt mit heftigen Vorwürfen gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB), dessen Chef Reinhard Grindel, deutsche Medien und einen DFB-Sponsor. Er verspüre das "Gefühl von Rassismus und Respektlosigkeit", schrieb Özil.

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