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Nach FWK-Remis gegen FCN: Flyeralarm will wegen Fehlentscheidungen Verträge mit DFB kündigen

Es geht nach Bericht um Sponsorengelder von rund 4,5 Millionen Euro - 11.04.2021 16:56 Uhr

Gelb statt Rot: Die Online-Druckerei Flyeralarm, also der Hauptsponsor der Würzburger Kickers, will nach dem Spiel gegen den 1. FC Nürnberg nach vielen Schiedsrichter-Fehlentscheidungen in dieser Spielzeit ihre Verträge mit dem Deutschen Fußball-Bund kündigen.

11.04.2021 © Sportfoto Zink / Daniel Marr, Sportfoto Zink / Daniel Marr


Das teilte Firmenchef Thorsten Fischer nach dem 1:1 der Kickers gegen den 1. FC Nürnberg am Sonntag mit. "Nach heute elf spielentscheidenden Fehlentscheidungen kündige ich auf diesem Wege vorab in mündlicher Form - mit aller Gelassenheit und ohne Emotionen - sämtliche Verträge mit dem DFB. Dies betrifft mein komplettes Sponsoring für die Nationalmannschaft und den DFB", hieß es in einer Mitteilung.

Flyeralarm ist Hauptgeldgeber bei den Würzburger Kickers und daneben unter anderem Namenssponsor der Frauen-Bundesliga. Dieses Engagement wurde bis 2022/23 vereinbart. Ob vorher ein Ende der Sponsoren-Vereinbarung möglich ist, war zunächst unklar. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur geht es um Sponsorengelder von rund 4,5 Millionen Euro, die die Druckerei aus DFB-Projekten abziehen will.

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"Ich habe den Glauben wie Hoffnung an eine Gleichbehandlung und seriöses Geschäftsgebaren verloren", sagte Fischer. Die Würzburger hätten zwar spielerisch in der Saison oft nicht überzeugt. Daneben aber listete Fischer elf Aktionen in der Saison auf, in denen die Unterfranken benachteiligt worden seien. "Diese krassen, ich sage mittlerweile mutwilligen Fehlentscheidungen gegen uns, lassen mir für uns keine andere Wahl zu", hieß es.


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dpa

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