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"Nachlegen wäre eine super Sache": Der Club will weiter aufholen

Enrico Valentini steht beim FCN vor der Rückkehr in den Kader - 04.10.2019 16:08 Uhr

Dürfte gegen St. Pauli wieder im Club-Kader stehen: Enrico Valentini. © Sportfoto Zink / WoZi


"Was war, ist vorbei. Am Ende heißt es für uns, diese Leistung zu bestätigen." Und deshalb gilt die ganze Konzentration am Valznerweiher längst dem bevorstehenden Heimspiel am Sonntag gegen den FC St. Pauli (13.30 Uhr, Live-Ticker auf nordbayern.de).

Rund 32.000 Zuschauer werden im Max-Morlock-Stadion erwartet, ihnen stellt Canadi ein "spannendes Spiel" in Aussicht. Immerhin treffen zwei direkte Tabellennachbarn aufeinander, die je zwölf Punkte gesammelt haben, seit fünf Partien ungeschlagen sind und "beide sehr ambitioniert auftreten werden", wie der Österreicher prognostiziert.

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Begeisterte Club-Fans: "So kann man für die Bundesliga planen"

"Wann hast du das letzte Mal einen so hohen Club-Sieg gesehen?" Diese Frage hörte man im Cantina im Nürnberger Norden tatsächlich mehr als einmal. Viele Fans waren überrascht über diesen deutlichen Sieg, doch die volle Euphorie blieb bei den meisten aus. Zu groß war die Enttäuschung über den mauen Saisonstart. Andere hingegen reden schon wieder von Bundesliga.


Das Ziel des Tabellensiebten aus Nürnberg ist dennoch klar definiert: "Wenn wir zu Hause vor unseren Fans nachlegen könnten, wäre das eine super Sache", sagt Canadi, der 49-Jährige weiß aber auch um die Schwere der Aufgabe: "Da kommt viel Geschwindigkeit im Umschaltspiel auf uns zu. Das wird ein ganz anderes Spiel als in Hannover." Besonderen Respekt hat Canadi vor St. Paulis norwegischem Spielgestalter Mats Möller Daehli, mit einem Tor und sechs Vorlagen zugleich Top-Scorer der Hanseaten. Generell sei es aber wichtig, "dass wir auf uns selbst fokussiert bleiben", mahnt Canadi.

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Geht doch, Club! Famose Noten nach einem famosen 4:0

Das hat richtig Spaß gemacht. Der FCN legt an der Leine furios los. Nach dem frühen 1:0 zeigt er sich in der Abwehr konzentriert und vor der Hannover-Kiste eiskalt. Nach der Pause wird's aus Club-Sicht sogar noch schöner. Ebenso schön sind zum Großteil auch die Zensuren, welche die Nürnberger nach dem fulminanten Sieg ins Arbeitszeugnis gedruckt bekommen. Keine Worte, nur Noten!


Ishak fällt weiter aus

Ob der Trainer wieder auf sein zuletzt siegreiches Team vertraut oder personelle Änderungen plant, bleibt abzuwarten. Zumindest aber bieten sich ihm wieder mehr Optionen. So hat Enrico Valentini seinen Muskelfaserriss auskuriert, der Rechtsverteidiger konnte in dieser Woche konstant trainieren und wäre damit wieder eine Alternative zu Oliver Sorg. In Hannover waren bereits Asger Sörensen und Iuri Medeiros in die Startelf bzw. in den Kader zurückgekehrt. Somit fehlen aktuell nur noch Mikael Ishak (Probleme mit der Achillessehne) sowie die Langzeitpatienten Virgil Misidjan, Alexander Fuchs, Fabian Schleusener und Adam Zrelak. "Es ist wichtig, dass wir fast alle Mann an Bord haben", betonte Canadi, in der Vergangenheit habe man durch Ausfälle "immer wieder die Balance verloren".

Und genau das soll gegen die Kiez-Kicker am Sonntag nicht passieren - schließlich möchte man beim Bundesliga-Absteiger den zarten Aufwärtstrend bestätigen und die gute Stimmung nur allzu gerne für die anstehende Mitgliederversammlung am 13. Oktober konservieren.

Uli Digmayer

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