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Nächste Vertragsauflösung bei Bamberg: Lee kehrt nicht zurück

Die Oberfranken setzen ihren Neuaufbau weiter konsequent um - 16.07.2020 10:30 Uhr

Auch Paris Lee muss in der Umbruchsphase bei Brose Bamberg ein Jahr vor seinem Vertragsende den Verein verlassen.

© Nicolas Armer, NN


Der 25-jährige US-Point Guard, der vor der abgelaufenen Spielzeit zusammen mit Ex-Coach Roel Moors und Sportdirektor Leo De Rycke aus Antwerpen in die Domstadt wechselte, besaß eigentlich noch ein bis zum Sommer 2021 gültiges Arbeitspapier, welches nun aber durch die Oberfranken aufgelöst wurde.


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In seiner Zeit in Bamberg streifte sich Paris Lee in 27 Partien das rot-weiße Trikot über und war für 8,4 Zähler pro Partie verantwortlich. Zusätzlich verteilte er durchschnittlich 5,8 direkte Korbvorlagen an seine Mitspieler. Auf internationalem Parkett kam Lee in allen 14 Gruppenspielen der Domstädter zum Einsatz. Dabei gingen in seiner knapp 26 minütigen Spielzeit pro Begegnung 9,1 Punkte und 4,1 Assists auf sein Konto.

Ein offizielles Statement des Vereins über die Gründe der Vertragsauflösung gibt es nicht, Lee dagegen hat bereits einen neuen Verein gefunden. Nur einen Tag nach seiner Entlassung hat er bereits einen Vertrag bei Orléans Loiret Basket in Frankreich unterschrieben.

Brose Bamberg erhält Lizenz ohne Auflagen

Ebenfalls am Montagabend wurde bekannt, dass der neunfache Deutsche Meister aus Bamberg die Lizenz zur Teilnahme am Spielbetrieb der Basketball Bundesliga ohne weitere Auflagen erhalten hat. Damit gehören die Oberfranken zu den 13 Klubs, die jetzt schon sicher ihren Ligaverbleib planen können.


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"Die Tatsache, dass die Klubs auch in Zeiten der Corona-Pandemie sehr präzise und professionell aufbereitete Unterlagen eingereicht haben, ist ein starkes Signal und ein Zeichen für die hervorragende Arbeit an den Standorten. Dies stimmt uns für die anstehende Saison optimistisch", so das Statement von Dr. Thomas Braumann, Vorsitzender des Lizenzligaausschusses, auf der Liga-Homepage.

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Die Lizenz unter Auflagen haben die Basketball Löwen Braunschweig und die Telekom Baskets Bonn erhalten. Beide Teams müssen bis zu den bestimmten Stichtagen noch Nachweise erbringen.


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Ein ähnliches Szenario gilt auch für Bambergs fränkische Rivalen aus Bayreuth und Würzburg sowie den Aufsteiger aus Chemnitz. Das Trio hat die Lizenz unter Vorbehalt erhalten, verknüpft mit einer auflösenden Bedingung. Auch hier müssen bis zu den bestimmten Stichtagen noch Nachweise erbracht werden. Andernfalls wird die Lizenz wieder entzogen.

Benjamin Strüh

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