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Neuer Vertrag für Club-Pechvogel Besong?

Nach seinem Kreuzbandriss trainiert der Stürmer wieder voll mit - 16.04.2021 16:55 Uhr

Hat wieder "richtig Bock": Paul-Philipp Besong.

10.10.2019 © Sportfoto Zink / DaMa


Selbst sein Edel-Fan Edin Terzic konnte ihn nicht mehr halten. Im Sommer 2019 musste sich Paul-Philipp Besong entscheiden, zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Nürnberg. Aufgrund der für ihn sportlich interessanteren Perspektiven zog es den damals 18-Jährigen zum Bundesliga-Absteiger, wo er aber erst mal wieder gesund werden musste.

Folge 90: Keine Mannschaft für 90 Minuten

Wegen einer hartnäckigen Entzündung der Patellasehne hatte Besong fast die komplette Saison in der Junioren-Bundesliga verpasst. Auch beim Club musste er in den ersten Monaten noch kürzer treten; über die zweite Mannschaft kämpfte er sich hoch in die erste, am 6. März stand er gegen Hannover 96 erstmals im Profi-Aufgebot. Dann kam Corona und eine längere Pause. Als es wieder losging, erlitt er Anfang Mai in einer der ersten gemeinsamen Einheiten nach dem Re-Start einen Kreuzbandriss.

So viel Pech muss man erst einmal haben. "Auf einem richtig guten Weg" sei dieser kräftige, junge Stürmer gewesen, klagte Jens Keller, sein damaliger Vorgesetzter. Trotzdem war Besong raus. Schon wieder. In knapp drei Jahren hat er somit nur fünf Pflichtspiele von Beginn an bestreiten können. Vier in der U19-Bundesliga, eines in der Regionalliga Bayern. Und das in der wahrscheinlich wichtigsten Phase seiner Karriere. Wenn außergewöhnlich begabte Talente wie er möglichst regelmäßig zeigen sollten, dass sie auch Männerfußball können.

Vertrag läuft aus

Bei Besong ist das wegen seiner Fehlzeiten schwer zu sagen. Nürnbergs Sportvorstand Dieter Hecking muss jetzt darüber befinden, ob der Verein weiter an Besongs Qualitäten glauben soll oder eine Trennung vielleicht für beide Seiten die bessere Lösung ist.

Besongs Vertrag läuft Ende Juni aus; viel mehr Argumente als seine beeindruckenden Torquote im BVB-Nachwuchs hat er aktuell nicht zu bieten, obwohl er seit ein paar Tagen wieder mit den Nürnberger Profis trainiert. "Ergebnisoffen" seien die Gespräche in der nächsten Woche, lässt Hecking ausrichten. Wohl wissend, dass ein Restrisiko bleiben würde, sollten sie sich auf ein neues Arbeitspapier verständigen.

"Ich fühle mich in Nürnberg sehr wohl"

"Einfach wieder richtig Bock" hat hingegen Besong, vor knapp zwei Jahren zweifacher Torschütze im Finale um die Deutsche U19-Meisterschaft gegen den VfB Stuttgart: "Auf meine große Leidenschaft, den Fußball." Und auf den Club.

"Ich fühle mich in Nürnberg sehr wohl und würde gern mein Potenzial auf dem Platz unter Beweis stellen und der Mannschaft helfen", sagt Besong, ein hochintelligenter Bursche. Der sich mental durchaus arrangiert zu haben scheint damit, nicht mehr im Rampenlicht zu stehen wie einst zu seinen Dortmunder Glanzzeiten. Wo zumindest Mentor Edin Terzic eine beachtliche Karriere hingelegt hat.

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