Sonntag, 18.04.2021

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Neues zwischen den FCN-Pfosten: Klandt bleibt, Lukse geht

Auch Christian Früchtl wird den Verein im Sommer wohl verlassen - 03.03.2021 15:03 Uhr

Einer bleibt, einer geht: Patric Klandt (links) erhält beim Club einen neuen Vertrag. Andreas Lukse (rechts) muss sich hingegen einen neuen Verein suchen.

03.03.2021 © Sportfoto Zink / Wolfgang Zink via www.imago-images.de


Was in der vergangenen Saison noch ein Dauer-Dilemma war, ist in der aktuellen Spielzeit das kleinste Problem des 1. FC Nürnberg: die Torhüterposition. Mit Christian Mathenia legte man sich vor der Saison auf eine klare Nummer eins fest, seitdem absolvierte der 28-Jährige jedes Pflichtspiel. Mathenia war zwar nicht immer frei von Fehlern, blieb jedoch bis jetzt von einer Verletzung verschont und somit stets in der ersten Elf.

Des einen Glück ist des anderen Leid, denn es kann bekanntermaßen nur einer zwischen den Pfosten stehen. Das bedeutet für die restlichen Torhüter des FCN den Stammplatz auf der Bank beziehungsweise auf der Tribüne. So muss sich der im Sommer vom FC Bayern ausgeliehene Christian Früchtl genauso hinten anstellen wie seine Kollegen Andreas Lukse und Patric Klandt. Von den dreien auch in der nächsten Saison noch da sein wird indes nur einer. Klandt erhält vom Verein ein neues Arbeitspapier über ein Jahr und wird weiterhin als dritter Torwart agieren.

Auch Früchtl wird wohl gehen

Den Club verlassen werden hingegen der Österreicher Lukse, dessen auslaufender Vertrag nicht verlängert wird, und aller Voraussicht nach auch Früchtl, der auf der Suche nach Spielpraxis an den Valznerweiher kam, diese aber bis jetzt lediglich in Testspielen erhielt. "Uns war es wichtig, beiden frühzeitig eine Planungssicherheit zu geben. Klar war auch, dass wir nicht beide Verträge verlängern konnten. Patric hat die Rolle als dritter Torwart voll und ganz angenommen", kommentiert Dieter Hecking die Personalentscheidungen auf der Vereinswebsite.

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Doppel-Null statt Durchschnaufen: Der 1. FC Nürnberg in der Kritik

In einem über weite Strecken langweiligen Spiel mit wenig Tormöglichkeiten auf beiden Seiten hielt der FCN immerhin zum zweiten Mal in Folge hinten die Null, konnte aber nach vorne auch nichts reißen. Vor allem die Offensive ließ einige Wünsche offen, wie die Noten von NZ-Sportredakteur Uli Digmayer zeigen.


So wird der FCN im kommenden Transferfenster erneut Ausschau nach einem Torhüter halten müssen. Ob dies erneut eine Suche nach einer ernsthaften Konkurrenz für Mathenia, oder lediglich die simple Besetzung des zweiten Torhüters sein wird, ist zum einen vom Markt und zum anderen vom vorhandenen Budget abhängig.


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