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Neuzugang beim Kleeblatt: Fürth holt Verteidiger Beijmo

Abgänge machten Platz im Kader der Spielvereinigung - 31.01.2020 18:35 Uhr

Mit Felix Beijmo (Archivbild) holte sich das Kleeblatt einen neuen Rechtsverteidiger. © Andreas Gumz/gumzmedia/dpa


Die SpVgg Greuther Fürth hat den Rechtsverteidiger Felix Beijmo von Werder Bremen ausgeliehen. An seinem 22. Geburtstag ist der Schwede kurz vor Transferschluss der zweite Transfer von Sportgeschäftsführer Rachid Azzouzi in diesem Winter. Nach Mittelfeldspieler Timothy Tillman (von FC Bayern II) kommt nun noch ein Rechtsverteidiger nach Fürth.

Wegen der Abgänge von Elias Abouchabaka (zurück nach Leipzig) und Daniel Steininger (Magdeburg) ist Platz im Kader frei geworden. Zudem blieb Maximilian Sauer am Dienstag gegen den FC St. Pauli (3:0) den Beweis schuldig, dass er die rechte hintere Abwehrseite schließen kann.

Stammspieler Marco Meyerhöfer fehlt derzeit wegen einer Oberschenkelverletzung. Der Schwede Felix Beijmo soll hier nun weiterhelfen. Die Leihe endet zum Saisonende. Rachid Azzouzi lässt sich in einer Pressemitteilung eine halbe Stunde vor Anpfiff in Regensburg zitieren: "Nach der Verletzung von Marco Meyerhöfer haben wir jetzt kurzfristig reagieren können, damit wir auch während Marcos Ausfallzeit die rechte Abwehrseite doppelt besetzt haben."

Erfahrungen in der Europa League

Beijmo hat, obwohl er U21-Nationalspieler seines Landes ist, derzeit beim Erstligisten keine Perspektive. Zuletzt war er an den schwedischen Spitzenklub Malmö FF ausgeliehen und wurde nach acht von elf möglichen Einsätzen mit dem Verein Vizemeister.


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Werder holte das Talent 2018 aus Schweden für wohl drei Millionen Euro, verlieh ihn aber schon ein Jahr und drei Regionalliga-Einsätze später zum ersten Mal. In Malmö sammelte er sogar Erfahrung in der Europa League Qualifikation (zwei Einsätze) und der Europa League selbst (ebenfalls zwei Einsätze). Nun also Fürth. Eventuelle Anlaufschwierigkeiten kann sein Landsmann Branimir Hrgota, Fürths schwedischer Torjäger mit neun Treffern, verhindern.

Zudem versteht auch der Norweger Havard Nielsen Schwedisch, "die Sprachen klingen fast ähnlich", erklärte er noch im Trainingslager. Im Kader für das Spiel in Regensburg stand Beijmo noch nicht, er absolvierte erst am Nachmittag den Medizincheck. Er wird erst Anfang kommender Woche zur Mannschaft stoßen.

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