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Neuzugang für Nürnberg: Falcons holen Jenifer ins Nest

US-Boy ist die Antwort auf die fränkischen Verletzungssorgen - 03.12.2019 12:28 Uhr

Aufbauhilfe: Justin Jenifer befördert das Spielgerät künftig für Nürnbergs Vorzeige-Basketballer nach vorne. © Homepage Falcons Nürnberg


Zuletzt waren immer mehr Stühle hinter der LED-Bande frei geblieben. Matthew Meredith kann nach seinem Achillessehnenriss zwar schon wieder mit dem Ball üben, ist für den Alltag in der ProA aber noch keine Option. Fritz Eismann riss sich in Leverkusen das Kreuzband und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Vor allem aber der Ausfall von Marcell Pongó, der sich am Fuß operieren ließ, tat den Falcons weh. In der Länderspielpause hat der Verein deshalb reagiert und einen Mann nachverpflichtet, der sich vor allem um den Spielaufbau kümmern soll.

Sprungbrett in Franken? 

Mit dem US-Amerikaner Justin Jenifer, der am Mittwoch 24 Jahre alt wird, kommt ein Spieler, der froh sein wird, dass er an seinem Geburtstag arbeiten darf. Nach seiner Zeit am College in Cincinnati hatte zunächst kein Verein Verwendung für den 1,75 Meter kleinen Point Guard. Im Oktober unterschrieb er zwar bei den Texas Legends, dem G-League-Team der Dallas Mavericks, man darf aber davon ausgehen, dass das für ihn kein Karrieresprungbrett geworden wäre.

Ob die Falcons ein solches für den Mann aus Baltimore werden, wird vor allem davon abhängen, wie schnell er sich an die 2. Basketball-Bundesliga gewöhnt. Im Gegensatz zu Pongó, der mit seinen 1,94 Metern und seiner Übersicht zu einem der besten Passgeber der ProA geworden ist, machte Jenifer bislang eher als Scorer auf sich aufmerksam. Weil die Rolle in Nürnberg aber schon Duane Wilson ausfüllt, wird sich Jenifer strecken und sein Spiel anpassen müssen.

Vater- und Siegerfreuden 

"Die Verpflichtung eines zusätzlichen Spielers soll helfen, die angespannte Personalsituation zu lockern und die bisherige Saison weiter erfolgreich zu gestalten", lässt sich Geschäftsführer Ralph Junge zitieren. Was gelingen könnte, wenn der Vater eines kleinen Sohnes seine Erfolgsquote aufrecht erhält: Bei 111 von 132 Spielen seines College-Teams ging Justin Jenifer als Sieger vom Feld. 

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