Samstag, 19.09.2020

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Nullnummer im Ronhof: Leitl lobt sein Kleeblatt

Die erste Halbzeit begeisterte die Verantwortlichen - 16.06.2020 22:02 Uhr

Der Coach ist zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

© Sportfoto Zink / Wolfgang Zink


Marius Funk (Kleeblatt-Keeper): "Ich glaube, die erste Halbzeit war mit das Beste, was wir in dieser Saison gespielt haben. Da hatten wir Kontrolle im Spiel. In der zweiten Halbzeit ist Heidenheim auch besser ins Spiel gekommen. Wir haben überragend dagegengehalten, haben alles rausgefeuert. Wir haben den Punkt hochverdient.

Letzten Endes hat das Glück gefehlt, um den Lucky Punch zu erzielen. Ich war sehr froh, dass ich heute spielen durfte. Ich war richtig heiß drauf, konnte es gar nicht erwarten. Dann lief das Spiel auch richtig gut. Beim Schuss von Tobi Mohr war Marco Caligiuri noch wichtig dran, aber ich wäre auch da gewesen. Und bei Thomalla aus kurzer Distanz musste ich nur den Fuß hinhalten."

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Mit Fortune zum Unentschieden: Fürth punktet gegen Heidenheim

Die Partie zwischen der Spielvereinigung und Heidenheim flacht insbesondere in der zweiten Hälfte immer mehr ab. Der Ex-Fürther Mohr testet im Ronhof noch einmal Standfestigkeit des weiß-grünen Tores. In der Nachspielzeit rettet Funk, der in der Kleeblatt-Bude Stammkeeper Burchert vertritt, dem Kleeblatt einen Zähler gegen den Aufstiegsaspiranten. Hier kommen die Bilder vom Laubenweg!


Der Trainer ist soweit zufrieden

Stefan Leitl (Fürth-Coach): "Wir haben heute ein hochklassiges und interessantes Zweitligaspiel gesehen auf wirklich sehr hohem Niveau. Wenn man das Spiel betrachtet, waren wir in der ersten Hälfte klar überlegen und hatten die besseren Torchancen. Wir haben das wirklich gut gemacht, auch fußballerisch, haben im Gegenpressing gut gearbeitet. Wir haben Heidenheim schon vor große Probleme gestellt, leider ist es uns nicht gelungen, in der Phase in Führung zu gehen. In der zweiten Hälfte dann Kompliment an meine Jungs.

Es war das vierte Spiel in elf Tagen, sie haben nochmal alles mobilisiert und dagegen gehalten. Ich glaube, dass Heidenheim in der zweiten Hälfte zwei gute Chancen hatte, wir haben aber auch zwei durch Keita und Nielsen. Insgesamt eine tolle Energieleistung meiner Mannschaft, die nochmal alles investiert hat.

Ich denke, dass es in Summe ein gerechtes Unentschieden war. Heute sind sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe begegnet, wo zwei gute Mannschaft mit offenem Visier gekämpft haben. So wie wir heute aufgetreten sind, wirklich Kompliment, das hat richtig Spaß gemacht."

Frank Schmidt (Heidenheims Trainer): "Es war von beiden Mannschaften ein brutal intensives Spiel von der ersten Sekunde bis zum Schluss. Wir hatten die große Chance, wahrscheinlich die beste im ganzen Spiel, mit David Otto, der alleine aufs Tor zugelaufen ist aber leider das Tor knapp verfehlt. In der ersten Halbzeit hatte Fürth die klar bessere Spielanlage, haben gutes Pressing gespielt und uns im Spielaufbau kaum in Ruhe gelassen. Da haben wir ein bisschen unsere Probleme gehabt, mussten auch zwischenzeitlich umstellen, um das zentrale Mittelfeld vom Gegner besser in den Griff zu bekommen.

"Risiko Stück für Stück erhöht"

Es war wichtig, dass wir es trotz der Spielanteile geschafft haben, nicht all zu viel zu zulassen und mit einem Null-zu-Null in die Halbzeit zu gehen. Wir haben die Möglichkeit, bis ganz zum Schluss das Spiel zu entscheiden. Gleich nach der Halbzeit haben wir eine gute Möglichkeit. Fürth hat das gegen den Ball sehr gut gemacht. Wir haben das Risiko Stück für Stück erhöht, das hat man gesehen.

Fürth hatte auch zwei gute Möglichkeiten, aber hinten raus sind wir nochmal volles Risiko gegangen. Hatten einen Pfostenschuss und kurz vor Schluss die Chance von Dennis Thomalla, wo Funk gut hält. Ich kann meiner Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf machen, im Gegenteil ich möchte ein riesen Lob aussprechen.

Das war extrem schwierig für uns heute, gegen einen Gegner der total motiviert war und dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte. Mit ein bisschen Glück machen wir vielleicht das Tor kurz vor Schluss. Aber am Ende ist es ein gerechtes Unentschieden und damit müssen wir leben. Den Punkt nehmen wir einfach mit und schauen wie es weitergeht."

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