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Osnabrück macht Druck: FCN braucht Sieg gegen Paderborn

Der Club-Gegner setzt viel auf Ballbesitz - 04.04.2021 06:00 Uhr

Im Hinspiel konnte der Club gegen Paderborn einen Sieg einfahren.

03.04.2021 © 1. FC Nürnberg / Daniel Marr


Auch die Länderspielpause hat den Druck, der mal wieder - oder besser: immer noch - auf dem 1. FC Nürnberg lastet, natürlich nicht verschwinden lassen. Aber immerhin hatten Robert Klauß und sein Coaching-Team etwas mehr Zeit, die Mannschaft nach der durchaus ansehnlichen Leistung im Derby gegen die SpVgg Greuther Fürth auf die nächste Partie vorzubereiten. Mit dem Testspiel gegen Mainz 05 war der Trainer schon mal zufrieden.

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Im Frankenderby ging es selten um mehr - und das hat was zu heißen, denn im Frankenderby geht es schon von sich aus um viel, sehr viel. Doch in der 268. Auflage des Nachbarschaftsduells zwischen Nürnberg und Fürth ist ein Dreier für beide Mannschaften eigentlich ein Muss. Der Club muss unbedingt gewinnen, wenn er nicht weiter in Richtung Abstiegsabgrund rutschen will. Für das Kleeblatt dagegen heißt es: dranbleiben - dranbleiben an den anderen Aufstiegsaspiranten, sich nicht abhängen lassen. Drei Zähler wären dafür enorm wichtig. Gewinnen kann aber bekanntlich nur einer - oder in diesem Fall eben keiner. So wirklich zufrieden dürfte mit dem Punkt weder der FCN noch die Spielvereinigung sein, leer ausgegangen ist man immerhin aber auch nicht.


Vorbereitet müssen sie sein, denn der VfL Osnabrück hat die Nürnberger mit seinem doch überraschenden Sieg gegen Karlsruhe nochmal deutlich mehr in die Bredouille gebracht. Nur drei Punkte liegen jetzt zwischen dem FCN und dem VfL, allerdings hat der Club gegen Paderborn eben die Chance, diesen wieder auszubauen. Das Team von Trainer Markus Feldhoff hat aber noch ein Spiel nachzuholen, in dem es zum Club aufrücken könnte. Gleichziehen mit Nürnberg könnte mit einem Sieg bei St. Pauli am Montag auch Braunschweig.

Verlieren darf der Club am Sonntag (13.30 Uhr, Liveticker auf nordbayern.de) also eigentlich auf keinen Fall, aber das ist ja fast schon ein Dauerzustand. Dabei ist auch Paderborn nicht zu unterschätzen. Schon seit dem Hinspiel hält sich der SC Paderborn stabil im Mittelfeld der Zweitligatabelle, zwar nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. Dass es für die Mannschaft von Steffen Baumgart nicht für mehr reicht, liegt unter anderem an den Schwächen im Abschluss und in der letzten Viertelstunde. Die der FCN vielleicht für sich nutzen könnte.

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Gerade weil Paderborn vor allem aktuell für "viel Ballbesitz, gute Laufdaten und hohes Tempo" bekannt ist, wie Robert Klauß in der Pressekonferenz am Freitag beschrieb, will der Club früh und kompakt dagegen halten und möglichst viel unterbinden. "Optimistisch aber nicht euphorisch" blickt der Trainer auf das das kommende Spiel. Anschließen wollen die Nürnberger dann vor allem im Bezug auf Einstellung und Einsatz an das Derby, in dem mit etwas Glück sogar ein Dreier möglich gewesen wäre. Und wenn das gegen einen der Aufstiegskandidaten möglich ist, dann sollte auch gegen den Tabellenzehnten etwas drin sein. Zumindest theoretisch. Aber irgendwo muss der FCN ja mal Punkte sammeln - also warum nicht zuhause gegen Paderborn?

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