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Paukenschlag! Ice Tigers entlassen Cheftrainer Gaudet

Verein verkündete am Dienstagabend die Trennung - 25.09.2018 18:21 Uhr

Kevin Gaudet ist nicht mehr länger Trainer der Thomas Sabo Ice Tigers. © Sportfoto Zink / ThHa


Am Sonntagabend noch hatte Kevin Gaudet nach dem 3:4 gegen den ERC Ingolstadt davon gesprochen, dass sie alle dazulernen müssten. Dass das für ihn selbst nicht mehr gelten würde, hatte er da noch nicht ahnen können. Zwei Tage später war seine Zeit als Trainer der Thomas Sabo Ice Tigers schon wieder beendet. Gaudet wurde am Dienstagabend freigestellt.

"Unterschiedliche Auffassungen über die taktische Ausrichtung und Führung der Mannschaft", das ist der Grund laut Pressemitteilung des Klubs. Eine Formulierung, die erstaunlich wenig Interpretationsspielraum lässt. Die Ergebnisse stimmten zunächst, die Ice Tigers gewannen drei ihrer ersten vier Spiele in der Champions Hockey League. Schon da aber deutete sich an, dass der 54 Jahre alte Franko-Kanadier mit deutschem Pass nicht allen Spielern sein Vertrauen schenkt, vor allem junge deutsche Profis ließ er lange auf der Bank sitzen - trotz der vielen Verletzten, die die Saison von Beginn an prägten.

Video-Kommentar von NN-Redakteur Sebastian Böhm:

Co-Trainer Mike Flanagan übernimmt 

Anders als unter seinem Vorgänger Rob Wilson hatten die Ice Tigers zudem Probleme mit dem Umschaltspiel. In der DEL gingen dann drei der ersten vier Spiele verloren, die Ergebnisse waren auch aufgrund der Personallage nachvollziehbar, taktisch und spielerisch aber offenbarte die Mannschaft große Defizite. 

Co-Trainer Mike Flanagan wird das Training übernehmen, was die Vermutung unterstützt, dass die Ice Tigers gar nicht erst nach einem neuen Trainer suchen werden. Es wäre nicht das erste Mal, dass Sportdirektor Martin Jiranek die Rolle des Trainers übernimmt. 

Bilderstrecke zum Thema

Derby-Drama: Ice Tigers unterliegen Ingolstadt mit 3:4

Bittere Derbypleite für die Thomas Sabo Ice Tigers. Gegen den ERC Ingolstadt genügte eine zwischenzeitliche 3:1-Führung nicht, am Ende hieß es 3:4 aus Sicht der Nürnberger. Auch ein Doppelpack von Brandon Buck war nicht genug, im dritten Drittel ließen sich die Tiger den Schneid abkaufen.


  

Sebastian Böhm E-Mail

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