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Positiver Playoff-Start: Brose Bamberg ringt Bonn nieder

Der Titelverteidiger startet mit einem Heimsieg in die Postseason - 06.05.2018 20:08 Uhr

Traf 13 Mal für Bamberg - und ebnete damit den Weg zum ordentlichen Playoff-Start für die Oberfranken: Nikos Zsis. © Sportfoto Zink


Das erste Viertefinale zwischen Bamberg und Bonn hielt von Beginn an, was es im Vorfeld versprochen hatte: Kampf und Einsatz auf beiden Seiten. Da sich beide Kontrahenten nichts schenkten, entwickelte sich von Beginn an eine ausgeglichene Partie auf Augenhöhe, in der Nuancen den Unterschied ausmachten – Brose Bamberg hatte am Ende in fast allen wichtigen Kategorien leichte Vorteile und einen enorm treffsicheren Dorell Wright.

Im ersten Viertel waren zunächst die Bonner dank ihres treffsicheren Spielgestalters Josh Mayo tonangebend. Bei den Brose-Boys zeigten sich in der Anfangsphase lediglich Dorell Wright und Augustine Rubit spielbereit und schulterten die Offensive im Alleingang. Vor allem Wright war vom Tabellenfünften nicht zu kontrollieren und sorgte in den ersten zehn Minuten für 14 Punkte. Dennoch blieb es bis Anfang des zweiten Viertels eng, keine der beiden Mannschaften konnte sich einen nennenswerten Vorteil herausspielen.

Bamberg stark als Kollektiv

Erst als Wright und Rubit von ihren Nebenleuten mehr Unterstützung bekamen und zeitgleich auch Broses Defense konsequenter zu Werke ging, wurde der Abstand etwas größer. Plötzlich schnupperte das Banchi-Team an der Zehn-Punkte-Grenze. Da bei Bonn unter anderem Nemanja Djurisic sieben Zähler in Serie auflegte, blieb es zwar stets bei einem einstelligen Vorsprung, zur Pause führte der Meister aber verdient mit 48:41.

Die zweistellige Führung holte sich der Titelverteidiger dann nach dem Wiederanpfiff und übernahm damit scheinbar endgültig die Spielkontrolle. Die Gäste aus dem Rheinland versuchten alles, um weiter dagegen zu halten: Während es Anthony DiLeo sportlich versuchte, tat sich Yorman Polas Bartolo im dritten Spielabschnitt besonders durch eine überharte Gangart und ein technisches Foul hervor. Doch diesen vermeintlichen Vorteil konnten die Oberfranken trotz der lautstarken Unterstützung von den Rängen nicht effektiv genug ausnutzen.

Bonn kommt zurück – Bamberg behält kühlen Kopf

Durch eine leicht absinkende Trefferquote und allein vier Ballverluste im dritten Viertel machte sich Bamberg das Leben selbst schwer, Bonn nahm das Geschenk dankend an und kämpfte sich ins Spiel zurück. Bis auf vier Zähler (70:66) kamen die ehemaligen Bundeshauptstädter noch einmal heran. Durch den engen Spielverlauf wurden die Zuschauer auf den Rängen zusehends nervöser und auch die Emotionen auf dem Feld stiegen wieder deutlich an.

Doch wie schon so oft gesehen in diesem Jahr, konnte sich Brose Bambrg auf seine Routiniers verlassen. Neben Wright, der die gesamte Partie über stark performte (24 Punkte), waren es wieder Nikos Zisis und Daniel Hackett, die erfolgreich Verantwortung übernahmen und ihre Teamkollegen mitrissen. Je ein Dreier von Lucca Staiger und Daniel Hackett besiegelten schlussendlich den Ausgang dieser Partie, Brose gewann mit 87:74 und holte sich die 1:0-Serienführung.

Brose Bamberg: Wright (24 Punkte), Rubit (16), Zisis (13), Hackett (11), Staiger (8), Radosevic (7), Lô (4), Mitrovic (4), Nikolic, Olinde Telekom Baskets Bonn: Mayo (14), Gamble (14), DiLeo (10), Breunig (10), Hill (8), Djurisisc (7), Zubcic (7), Polas Bartolo (2), Curry (2), Klein

Benjamin Strüh

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