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Premier League vor Re-Start: Diese Fragen sind noch offen

Englands Elite-Liga ist sich in einigen Punkten noch nicht einig - 01.06.2020 12:56 Uhr

Jürgen Klopps FC Liverpool bereitet sich auf den Re-Start vor.

© PAUL ELLIS, AFP


So sind sich die Klubs zwar prinzipiell einig, dass die restlichen Partien wie üblich in Heim- und Auswärtsspielen ausgetragen werden. Laut der britischen Zeitung Mirror könnten einige "hochkarätige Spiele", darunter zum Beispiel das Derby zwischen dem FC Everton und dem FC Liverpool, dennoch aus Sicherheitsgründen auf neutralem Grund gespielt werden.

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Offen ist auch, was passiert, sollte die Saison nach dem Neustart erneut gestoppt werden müssen - falls etwa die Zahl der Neuinfektionen in England wieder deutlich steigt oder sich die Fälle unter den Premier-League-Profis häufen. Überlegungen, die Platzierung in der Abschlusstabelle anhand der durchschnittlichen Punktzahl pro Spiel zu bestimmen, stoßen bei den Vereinen in der unteren Tabellenregion auf Widerstand. Sie fürchten im Abstiegskampf eine Wettbewerbsverzerrung.

14 Tage Quarantäne bei positivem Test

Bei den jüngsten Corona-Tests unter Fußballprofis, Klub- und Liga-Mitarbeitern hatte es erstmals keine positiven Ergebnisse gegeben. Gleichzeitig hatte die Regierung einer Wiederaufnahme der Saison zugestimmt. Sollten Spieler in den kommenden Tagen positiv getestet werden, würden sie den Neustart jedoch versäumen. Nach Informationen des Telegraph sieht das Sicherheitskonzept der Premier League für solche Fälle eine Isolation von mindestens 14 Tagen vor, bevor Spieler ins Training zurückkehren dürfen.

Die englische Meisterschaft könnte hingegen indes sehr schnell nach dem Wiederbeginn der Saison entschieden werden. Spitzenreiter Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp fehlen nur noch zwei Siege. Sollte der Tabellenzweite Manchester City direkt gegen den FC Arsenal patzen, würde Liverpool schon ein Erfolg gegen Everton reichen, um den ersten Meistertitel seit 30 Jahren zu feiern. "Es sind noch drei Wochen, das ist gut", sagte Klopp zum Neustart. "Wir werden die Zeit nutzen."

dpa

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